Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Was zur WM beachtet werden sollte

Verordnungen zu Lärm und Nachtruhe

Heute Abend steigt das erste Deutschlandspiel in Brasilien und da wird’s in vielen Würzburger Haushalten wohl etwas lauter zugehen als üblich. Da eine Vielzahl der Spiele jedoch erst nach 22 Uhr stattfinden, hat der Bundesrat nun auch eine Verordnung erlassen, mit der Gemeinden den Lärmschutz vorübergehend lockern können. Dennoch sollten einige Dinge beachtet werden beim Fussball-Schauen und im WM-Fieber, um Fussball-Verweigerer nicht in Aufruhr zu versetzen.

Die Landesimmissionsschutzgesetze beschränken die Nachtruhe auf 22 Uhr, womit der Lärm in Wohngebieten nur mehr max. 40 Dezibel betragen darf. Zum Vergleich: 40 Dezibel entsprechen etwa einem Flüstern. Als seltenes Ereignis darf während der WM der Lärm nach 22 Uhr bis zu 55 Dezibel betragen, was in etwa Bürolärm entspricht. Das heißt Jubeln in Zimmerlautstärke ist okay, laute Musik ist noch immer ein No-Go.

Deko richtig anbringen

Beim Public Viewing kann durch eine Sonderverordung des Bundesrates länger gefeiert werden. Diese „Sonderregelung für seltene Ereignisse“ erlaubt es Public Viewing in Kneipen oder auf Großleinwänden auf öffentlichen Plätzen auch nach 22 Uhr und in Ausnahmen auch nach Mitternacht noch zu erlauben.

Nicht-Fussballfans stören sich häufig nicht nur am Lärm, sondern auch an Fahnen und Deko. In der eigenen Wohnung darf jeder machen was er mag und auch im Garten und an Balkonen dürfen Flaggen gehisst werden. Diese müssen aber so sicher angebracht werden, dass sie nicht herunterfallen und damit zur Gefahr für andere werden können. Darüber hinaus sollten sie Nachbarn nicht stören. Wenn Haltungen oder ähnliches für Dekorationen angebracht werden müssen, so ist das Einverständnis des Vermieters einzuholen.

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT