Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Lkw-Unfall auf A3: Ladung über gesamte Fahrbahn verteilt

Fast zehn Kilometer Stau

SCHLÜSSELFELD. Am Mittwochmorgen hat ein Lasterfahrer auf der A 3 kurz vor der Anschlussstelle Schlüsselfeld nach einem Unfall Ladungsteile verloren und eine Dieselspur hinterlassen. Im morgendlichen Berufsverkehr stauten sich die Fahrzeuge rasch zurück, so dass sich ein bis zu zehn Kilometer langer Stau bildete. Der Sachschaden wird auf über 40.000 Euro geschätzt.

Zu weit nach rechts abgekommen

Gegen 06:00 Uhr geriet ein 24-jähriger Kraftfahrer mit seinem 40-Tonner auf dem Ausfädelungsstreifen zu weit nach rechts und kam auf den Grünstreifen. Beim ruckartigen Gegenlenken des in Schräglage geratenen Gefährts rissen einige Sicherungselemente und die Fracht, bestehend aus 15 Tonnen Fahrzeugteilen in Metallcontainern, machte sich selbständig. Hunderte von Kleinteilen und Schrauben fielen heraus und verteilten sich auf der Fahrbahn. Der Tank bekam ein Leck. Kraftstoff tropfte auf die Teerdecke. Der junge Lkw-Fahrer, der mit dem Schrecken davon gekommen war, konnte seinen dann nicht mehr fahrbereiten Sattelzug auf dem Ausfädelungsstreifen zum Stehen bringen.

Großflächig verstreut 

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schlüsselfeld kümmerten sich um den beschädigten Tank und den ausgelaufenen Diesel. Arbeiter der Autobahnmeisterei Geiselwind brachten eine Kehrmaschine zum Einsatz um die großflächig verstreuten
Teile von der Fahrbahn zu entfernen. Während der Reinigungs- und Bergungsarbeiten sperrten Beamte der Autobahnpolizei den Ausfädelungsstreifen und den rechte Fahrstreifen in Richtung Nürnberg ab. Gegen 10:00 Uhr war die Unfallstelle geräumt.

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