Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

UPDATE: Kohlenmonoxid-Warner schlägt aus

ZELLERAU. Gegen 18.45 Uhr kam es am Pfingstmontag zu einem Einsatz der Feuerwehr in der Fasbenderstraße in der Zellerau. Während eines Rettungsdiensteinsatzes in einer Wohnung im Erdgeschoss löste ein vom Rettungsdienst mitgeführter Kohlenmonoxid–Warner Alarm aus. Daraufhin wurde von der Integrierten Leitstelle der Messzug der Berufsfeuerwehr sowie der Löschzug Zellerau alarmiert.

Vollständig geräumt

Das Wohngebäude in der Zellerau wurde vollständig geräumt und mittels Hochdrucklüftern belüftet. Umfangreiche Messungen im gesamten Gebäude ergaben lediglich in der betroffenen Wohnung erhöhte Kohlenmonoxid – Messwerte. Zur Ursachenermittlung wurden die Stadtwerke (Gas) sowie ein Kaminkehrer nachgefordert.

UPDATE:

Frau erlitt in Badezimmer Kohlenmonoxidvergiftung – Schwer verletzt in Spezialklinik gebracht

WÜRZBURG. Am Montagabend ist eine 42-Jährige von ihrem Sohn bewußtlos im Badezimmer aufgefunden worden. Den ersten Erkenntnissen zufolge hatte die Frau eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Sie wurde inzwischen per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Baden-Württemberg geflogen. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der 18-jährige Sohn hatte kurz vor 19:00 Uhr seine Mutter am Boden liegend im Badezimmer der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Fasbenderstraße vorgefunden. Er hatte sie zuvor laut nach Luft schnappen hören und daraufhin gewaltsam die Türe geöffnet. Die durch ihn herbeigerufenen Rettungskräfte waren bei ihrem Eintreffen sofort von ihren anschlagenden CO-Warnern auf eine besondere Gefahrenlage aufmerksam geworden. Die Feuerwehr brachte zusammen mit dem Notarzt die Frau aus dem Gefahrenbereich. Sie wurde dann zunächst nach Würzburg in ein Krankenhaus und später vorsorglich nach Baden-Württemberg in ein Spezialzentrum geflogen. Inzwischen soll sich ihr Zustand gebessert haben. Der Sohn wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Die übrigen Anwohner des Hauses waren vorübergehend von der Feuerwehr evakuiert worden.

Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr und eines Kaminkehrers war die Gastherme im Badezimmer Anfang des Jahres erst geprüft worden. Die betroffene Wohnung konnte nach ausgiebigem Lüften und umfangreichen Messungen wieder freigegeben werden. Derzeit besteht den Experten zufolge keine Gefahr für die Bewohner des Hauses. Die Ermittlungen zur Ursache der vorübergehend hohen Kohlenmonoxidkonzentration in dem Badezimmer werden von der Kriminalpolizei Würzburg geführt.
 

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