Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Maßnahmenkatalog zur Förderung des Radverkehrs in Würzburg

Handlungsbedarf für einen besseren Radverkehr

Die örtlichen Kreisverbände von ADFC, Bund Naturschutz und VCD sowie die AG Radverkehr der Lokalen Agenda 21 haben einen gemeinsamen Katalog für die vordringlichen Maßnahmen zur Radverkehrsförderung in Würzburg verfasst, der am 30. Mai 2014 allen Mitgliedern des Würzburger Stadtrates und dem Oberbürgermeister der Stadt Würzburg zugestellt wurde.

Die Vorschläge sehen als Grundlage den Stadtratsbeschluss vom 29.07.2013, der den Antrag auf Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern) zum Gegenstand hatte.

Die wichtigsten Forderungen im Überblick 

Wesentliche Forderungen an Politik und Verwaltung sind:

  • die Durchführung von professionellen Imagekampagnen „Pro Fahrrad“, durch welche bei der Bevölkerung das Bewusstsein über die Bedeutung des Radverkehrs gestärkt und das Radfahren als wesentlicher Bestandteil des städtischen Verkehrsgeschehens gefördert werden soll
  • die Verankerung des Gedankens der Radverkehrsförderung bei allen anstehenden Straßenbaumaßnahmen
  • die kontinuierliche Rechenschaftspflicht der Verwaltung über die Verwendung der für den Radverkehr vorgesehenen Haushaltsmittel
  • die Schaffung attraktiver Radverkehrsrouten, die verkehrsarme Straßen einbezieht und auch auf Hauptstraßen ein sicheres und zügiges Vorwärtskommen mit dem Fahrrad ermöglicht, dabei verbindliche Wegführungen auf Gehwegen weitgehend ausklammert
  • insbesondere die katastrophale Radverkehrsituation auf vielen innerstädtischen Brücken als wichtige Verbindungstrassen deutlich verbessert
  • die Ausweisung der Innenstadt von Würzburg als Tempo-30-Zone, um damit dem Sicherheitsbedürfnis von Radfahren und Fußgängern Rechnung zu tragen.

Noch mehr Anliegen

Daneben propagieren die Verbände auch eine Stärkung der Rolle des städtischen Radverkehrsbeauftragten, die Ausweisung von Fahrradstraßen, den Rückbau von „Bettelampeln“ für Radfahrer und Fußgänger an ampelgeregelten Kreuzungen sowie eine deutlich verbesserte Kommunikation über aufgehobene Benutzungspflichten bestimmter Radwege.

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