Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Lkw fährt auf stehendes Wohnmobil auf

Sieben Personen verletzt

WÜRZBURG. Am Samstagfrüh ist es zu einem Auffahrunfall gekommen, bei dem insgesamt sieben Personen verletzt wurden. Alle fünf Insassen aus einem beteiligten Wohnmobil mussten mit leichteren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Eine Pkw-Fahrerin, die zwar nicht direkt am Unfallgeschehen beteiligt war, aber einen Schock erlitt, musste auch ärztlich behandelt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 16.000 Euro. Während der Unfallaufnahme konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Zu spät bemerkt

Gegen 07:40 Uhr war der 49-jährige Fahrer des VW-Wohnmobils auf der Konrad-Adenauer-Brücke aus Richtung Heidingsfeld kommend stadteinwärts unterwegs. An einer roten Ampel hielt er sein Fahrzeug auf der rechten Fahrspur an. Neben ihm stand eine 45-jährige Peugeot-Fahrerin auf der linken Fahrspur, die ebenfalls an der Ampel wartete. Ein 24-jähriger Lenker eines Sattelzuges bemerkte die stehenden Fahrzeuge offenbar zu spät. Er prallte mit großer Wucht auf das vor ihm stehende Wohnmobil. Während des Aufpralls löste sich ein Kanu, das auf dem Dach des Wohnmobils befestigt war, und beschädigte noch einen weiteren Peugeot im Heckbereich.

 

Die fünf Insassen des Wohnmobils mussten alle mit leichteren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Es handelt sich hierbei um ein Ehepaar mit zwei Töchtern im Alter von 13 und 16 Jahren, sowie dem Freund einer Tochter im Alter von ebenfalls 16 Jahren. Die Familie stammt aus dem Landkreis Schwäbisch-Hall. Die 45-jährige Fahrerin des Peugeots erlitt durch das Unfallgeschehen, das sich direkt neben ihr ereignete, einen Schock und musste ärztlich behandelt werden. Der Fahrer des Lkws aus Mecklenburg-Vorpommern trug auch eine leichte Schockverletzung davon.

Rund 16.000 Euro Sachschaden 

An der Unfallstelle waren neben Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt auch drei Rettungswägen und ein Notarzt eingesetzt. Der gesamte Sachschaden wird derzeit auf etwa 16.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten konnte der Verkehr vorbeigeleitet werden. Ab 09:45 Uhr war die Konrad-Adenauer-Brücke wieder frei befahrbar.

 

 

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