Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Rückbau am Hubland: Platz für die Landesgartenschau

Blumenhalle statt US-Mall

Es geht los: Die ehemaligen Leighton Barracks am Hubland sollen fit für die Landesgartenschau 2018 gemacht werden. Eine erste Maßnahme wird der Rückbau der Mall sein. Genau die, die einst die größte Mall der amerikanischen Streitkräfte in Europa war. Das Hauptgebäude mit einer Grundfläche von etwa 100 m x 100 m bleibt für die Durchführung der Landesgartenschau erhalten und zwar vorrangig als Blumenhalle. Danach wird die Halle abgerissen und die Erschließung an den neuen Stadtteil Hubland fortgeführt.Die zukünftigen Bauflächen werden temporär als Flächen für die Landesgartenschau genutzt.

Die Maßnahme wird am 16.Juni beginnen. Der Rückbau muss entsprechend der gesetzlichen Rahmenbedingungen ablaufen, d.h. Materialien werden separiert und weitestmöglich verwertet oder fachgerecht entsorgt. Teile des Gebäudebestandes wären laut Untersuchungen wohl mit Schadstoffen wie Asbest und Insektiziden belastet und müssen vor dem Umbau noch behandelt werden. 

ZAE, TGZ? – Neues Technologie- und Gründerzentrum

In diesem Bereich befindet sich auch der Anschlusspunkt für die Pilotprojekte ZAE, Studentenwohnen und TGZ. Das Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE) am Hubland wurde schon in Betrieb genommen. Die Stadt Würzburg hat auf dem Konversionsgelände ein rund 3.250 Quadratmeter großes Grundstück an die IHK Würzburg-Schweinfurt verkauft. Die Wirtschaftskammer wiederum stellt das Grundstück im Wege der Erbpacht der Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Würzburg GmbH für einen Neubau zur Verfügung. Das TGZ ist bisher in der Sedanstraße im Stadtteil Zellerau beheimatet und soll am Hubland deutlich wachsen. Das 11,1 Mio Euro teure Gebäude soll ab Mitte 2015 offiziell in Betrieb gehen.

Nah am Hochgeschwindigkeitsnetz der Hochschulen und mit der Technologietransferstelle der Hochschulen und Wirtschaft will das multifunktionale Gründerzentrum künftig innovativen Gründungen insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz, Neue Materialien und Informations- und Kommunikationstechnologie als Startrampe dienen. Das TGZ bietet also eine Plattform für außeruniversitäre Einrichtungen und innovative Unternehmen sowie berufsbegleitende akademische Bildungsmaßnahmen.

Mehr Informationen zum neuen Stadtteil Hubland gibt es auf der eigens eingerichteten Seite der Stadt: www.wuerzburg-hubland.de



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