Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Rasenmäherkunst: Nachahmer im Familiengarten

Rasenkunst statt Mathelernen

Die Rasenmäherzeichnung im Würzburger Ringpark hat bereits einen Nachahmer gefunden. Während dem Künstler Ralf Witthaus im Stadtpark allerdings über drei Kilometer Rasenfläche zur Verfügung standen, muss sich Simon Barthelmes auf weniger Platz im Garten seiner Eltern beschränken. Der Abiturient hat die Aufforderung seiner Mutter, den Rasen zu mähen, zunächst einige Tage vor sich her geschoben. In Zukunft wird er wohl enthusiastischer an die Gartenarbeit gehen.

Ein ganz besonderes Muttertagsgeschenk 

Nach einem probeweise in den Rasen eingemähten X, hat der 18-Jährige großen Gefallen daran gefunden, sich in seiner Freizeit beim Mähen kreativ auszutoben. Ist ja auch viel cooler, als für das Matheabitur zu lernen. Angefangen hat alles damit, dass er nicht wusste, womit er seiner Mutter zum Muttertag eine Freude machen könnte. Also hat er ihr spontan ein Herz in den heimischen Garten gezeichnet.

Gegenüber von diesem befand sich schon kurze Zeit später ein eingemähtes Auge. Auf der Restfläche des Familienrasens hat Simon, ausgestattet mit Rasenmäher und -trimmer, seinen Bruder zum „Drei gewinnt“-Spielen eingeladen. Seine teilweise verwunderten Facebookfreunde haben schon die ersten Wünsche für zukünftige Projekte geäußert: Simon solle doch mal die Mona Lisa oder Nazca-Linien (riesige Scharrbilder in der Wüste Perus) zeichnen.

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