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Gewerbeaufsicht überprüft Solarien

Besserer Gesundheitsschutz bei Sonnenbänken – Fachpersonal in Solarien jetzt Pflicht!

Für Betreiber von Solarien gelten seit 1. August 2012 mit Inkrafttreten der UV-Schutzverordnung für Solarien neue Qualitätsanforderungen. Dazu gehört unter anderem, dass Fachpersonal zur qualifizierten Beratung während den Öffnungszeiten anwesend sein muss, und das Solarienverbot für Jugendliche unter 18 Jahren kontrolliert. UV- Schutzbrillen müssen angeboten werden und die Solarien dürfen wegen der Hautkrebsgefahr höchstens 0,3 Watt UV-Strahlung pro Quadratmeter Haut abgeben.

Die neue Bestrahlungsstärke entspricht allerdings immer noch der höchsten UV-Dosis, die auf der Erde gemessen werden kann: Mittags bei wolkenlosem Himmel am Äquator.

 Umsetzung der UV-Schutzverordnung zufriedenstellend

Zufrieden mit der Umsetzung der neuen UV- Schutzverordnung zeigt sich Dr. Günther Gaag, Leiter des Gewerbeaufsichtsamtes der Regierung von Unterfranken. „Unsere Kontrollen zeigen, dass die neuen Anforderungen in den Solarien umgesetzt wurden. Informationsbedarf gibt es zum Teil noch in Hotels, Fitnessstudios oder Schwimmbädern, welche oft ein oder zwei Sonnenbänke für Ihre Gäste bereitstehen haben.“, so Dr. Gaag.  Auch für diese gelten jedoch die neuen Anforderungen mit der Ausnahme, dass geschultes Personal nicht permanent anwesend sein muss. Das Erstberatungsangebot und der Jugendschutz muss aber auch hier sichergestellt werden!

Gewerbliche Betreiber von Solarien, die zu den neuen Qualitätsanforderungen noch Fragen haben, können sich gerne beim Gewerbeaufsichtsamt unter der Tel: 0931/380- 1840 erkundigen.

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