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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Was ist an einem Schlüssel(dienst) so teuer?

Kleiner Schlüssel, großer Schaden

Man will nur kurz den Müll runterbringen und schon ist es passiert, die Tür fällt hinter einem ins Schloss. Oder man geht abends feiern und der Schlüssel fällt einem beim Suchen des Lippenstifts aus der Clutch, weg ist er – nur zwei Beispiele wie man sich ganz einfach aus den eigenen vier Wänden aussperrt. Vor allem Verluste tun nicht nur bei Wohnungsschlüssel weh, auch ein Klassiker sind Autoschlüssel oder Büroschlüssel, besonders bitter Anlagenschlüssel.

Schlüssel verliert wohl jeder…

Arten des Verlustes gibt es in Bezug auf Schlüssel viele und sowas ist doch wohl fast jedem schon einmal passiert. Mir selbst ist mal der Autoschlüssel beim Feiern abhanden gekommen, eben aus jener besagten Clutch. Natürlich sollte der Zweitschlüssel schon parat liegen, wenn er nicht 350km entfernt gewesen wäre. Naja, man sollte sowieso zwei haben, also bei der Werkstatt des Vertrauens angerufen und ein neues Modell bestellt, die Batterie war ohnehin schon schwach. Da stand mein geliebtes Auto erstmal zwei Tage still, bis der freundliche Herr von der Werkstatt mit besagtem neuen Modell kam und dieses auf mein Auto „programmierte“ oder wie man das auch nennt. Frau eben, verliert ihn ja auch beim Lippenstift suchen. Aber 250 € leichter konnte ich immerhin wieder fahren.

Lösung Schlüsselversicherung?

Ich kenne auch jemanden, der eine Schlüsselversicherung für wenige Euro im Monat abgeschlossen hat, vor lauter Angst er würde den ihm angetrauten Anlagenschlüssel verlieren. Wer denkt sowas überflüssiges, sei gewarnt. Eine Schlüsselversicherung ist so eine Art Haftpflichtversicherung oder wird zusammen mit dieser abgeschlossen. Laut Wikipedia liegt eine typische Haftungssumme für berufliche und private Zwecke bei 50.000 €. Auch wenn der Schaden nur einen Bruchteil davon ausmacht, das selbst zu bezahlen tut einfach nur weh.

Vorsicht bei Schlüssel-Notdiensten

Eine Studienkollegin hat sich mal ausgesperrt – nachts und Zweitschlüssel war keiner griffbereit. Da musste dann der Schlüssel-Notdienst kommen und verlangte für etwa 10 Minuten Arbeit 180 Euro. Ein hässliches Lehrgeld für einige Sekunden Unachtsamkeit. Was genau ist denn an einem Schlüsseldienst so teuer? Die Arbeit an sich dauert nur wenige Minuten, das Staunen über die Rechnung wohl länger. Genormte Festpreise scheint es bei Schlüsseldiensten auch kaum zu geben, viele wirken unseriös und sind es vielleicht auch. Wenn man einen Schlüssel verliert, kann man ebenso Glück und Pech haben. Manche Schlüssel lassen sich für wenige Euro nachmachen, bei Anlagen (siehe Versicherung) kann das in den vier- und sogar fünfstelligen Bereich gehen, wenn wohl auch nur sehr selten.

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Auf ansässige Firmen achten und nicht in Panik verfallen

Auch wenn man schnell wieder in die Wohnung will, vor allem wenn man im Internet nach Hilfe sucht, dann sollte man immer zweimal nachhaken. Passieren kann so etwas natürlich jedem, aber jedem wäre es auch lieber, wenn ihm so etwas erspart bleiben würde. Deshalb bei Firmenwebseiten im Internet einfach im Impressum nachsehen, wo die Firma ihren Sitz hat. Wenn es eine ansässige Firma ist, ist sie bestimmt vertrauenswürdiger als eine aus der Ferne und vor allem aus dem Ausland. Desweiteren sollte man sich im Vorhinein auch einen konkreten Preis nennen lassen.

In Würzburg gibt es einen Schlüssel-Notdienst der ansässigen Firmen Wagner, Bauer, Zimmermann und Hornschuch, der auch an Sinn- und Feiertagen unter der 0931-13444 erreichbar ist.

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