Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Waldbrandgefahr: Regierung ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an

WÜRZBURG. Auf Grund der in weiten Teilen Unterfrankens zwischenzeitlich anhaltenden allgemeinen Trockenheit, insbesondere in Bereichen mit offenem, nicht abgeschattetem Gelände ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für das kommende Wochenende vom Samstag, 5. April, bis Sonntag, 6. April 2014, die tägliche Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk an. Nach den vorliegenden Wettervorhersagen sind für Unterfranken auch in den nächsten Tagen keine besonderen Niederschläge zu erwarten.

Luftüberwachung auf zwei Routen

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau (Samstag) und Hettstadt (Sonntag). Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Bad Kissingen (Samstag) und Haßfurt (Sonntag) genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall.

Äußerste Vorsicht in Waldgebieten 

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges finden Sie im Internet unter: www.lrst-ufr.de.

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