Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Vermutlich Kurzschluss: Hoher Sachschaden durch Dachstuhlbrand

MARGETSHÖCHHEIM. Zu einem größeren Brandfall kam es am frühen Sonntagabend in Margetshöchheim, als der Dachstuhl eines Einfamilienhaus in der Ortsmitte in Brand geriet. Die 77-jährige Bewohnerin hielt sich gegen 19.45 Uhr im Erdgeschoss des zweigeschossigen Anwesens auf, als sie auf einmal Brandgeruch wahrnahm. Als sie nach oben ging stellte sie fest, dass es im Dachgeschoss bereits brannte und verständigte den Notruf.

Dachstuhl in Vollbrand

Bei Eintreffen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst stand der Dachstuhl bereits im Vollbrand. Nur dem sofortigen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass das Feuer nicht auch noch auf eine angebaute Scheune übergegriffen hat. Der Dachstuhl selbst war wohl nicht mehr zu retten, er ist einsturzgefährdet, das Anwesen derzeit nicht bewohnbar. Verletzt wurde Gott sei Dank niemand.

Etwa 100.000 Euro Schaden

Die Würzburger Kripo hat die Ermittlungen noch vor Ort aufgenommen. Als Brandursache wird ein Kurzschluss in der Stromverteilung des Obergeschosses vermutet. Der Sachschaden wird auf ca. 100.000.– € geschätzt.

Die Feuerwehr ist derzeit immer noch mit der Bekämpfung einzelner Brandnester beschäftigt; dies wird auch noch bis zum Morgen fortgesetzt werden müssen.

Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Margetshöchheim, Zell am Main, Erlabrunn und Veitshöchheim mit insgesamt 82 Wehrleuten unter der Leitung von KBI Weidner angerückt. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter und 3 RTW vor Ort.

 

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