Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Schrecklicher Verkehrsunfall reißt 16-Jährige in den Tod

MARKTHEIDENFELD. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 8 ist am Sonntagabend eine Jugendliche ums Leben gekommen. Ihr Fahrer, ein 18-Jähriger, kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Aus bislang unklaren Gründen war der Pkw der beiden in den Gegenverkehr geraten. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Marktheidenfeld.

In den Gegenverkehr geschleudert

Gegen 18.30 Uhr war ein 18-jähriger Opelfahrer mit seiner zwei Jahre jüngeren Beifahrerin auf der B8 zwischen Eichenfürst und Marktheidenfeld unterwegs. Aus bislang unklarer Ursache kam der junge Mann mit dem Wagen ins Schleudern und driftete mit der Beifahrerseite in den Gegenverkehr. Dort näherte sich zeitgleich ein Ford, der mit seiner Front in die Seite des Opel prallte. Für die 16-jährige Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie starb noch am Unfallort.

Mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Der 18-Jährige wurde schwer verletzt und kam nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Die 34-jährige Fahrerin des Ford, ihr auf dem Beifahrersitz sitzendes fünfjähriges Kleinkind und ein 35-Jähriger auf der Rückbank wurden schwer verletzt. Auch sie kamen ins Krankenhaus. Alle Beteiligten stammen aus dem Landkreis Main-Spessart. Die Unfallursache und der genaue Unfallhergang sind bis dato noch unklar. Hierzu kam auf Anordnung der Würzburger Staatsanwaltschaft auch eine Sachverständige an den Unfallort. Von ihren Begutachtungen erhoffen sich die Ermittler weitere Erkenntnisse.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Am Unfallort waren zahlreiche Einsatzkräfte der örtlichen und umliegenden Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Ferner zwei Notärzte und der Rettungsdienst sowie ein Kriseninterventionsteam, welches sich um die Beteiligten kümmerte. Die Bundesstraße war bis in die Abendstunden für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten komplett gesperrt. Die örtliche Freiwillige Feuerwehr u.a. aus Marktheidenfeld unterstützte die polizeilichen Verkehrslenkungsmaßnahmen und die erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten.

 

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