Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Lkw-Fahrer bei Auffahrunfall leicht verletzt

KITZINGEN. Ein leicht verletzter Lasterfahrer, etwa 20.000 Euro Sachschaden und ein kilometerlanger Stau auf der A 3 in Richtung Nürnberg waren die Folgen eines Auffahrunfalls in der Nacht zum Donnerstag.

Mehr auf das Radio konzentriert

Gegen 02:15 Uhr fuhr ein 51-jähriger Kraftfahrer mit seinem Lastzug in Richtung Nürnberg. Etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Kitzingen konzentrierte er sich nach eigenen Angaben mehr auf sein Radio als auf den Verkehr vor sich. Er bemerkte deshalb den langsameren Sattelzug eines 39-jährigen Lkw-Fahrers aus der Türkei zu spät und prallte auf das Heck des Aufliegers. Der Türke, der mit dem Schrecken davon kam, konnte seinen 40-Tonner auf dem Seitenstreifen anhalten und nach der Unfallaufnahme mit seinem Fahrzeug weiterfahren.

Stark demoliertes Führerhaus

Der Auffahrer hingegen wurde zunächst nach links abgewiesen und stieß gegen die Mittelschutzplanke. Er lenkte seinen mit Stückgut beladenen Lastzug wieder nach rechts und geriet dann von der Fahrbahn ab. Mit stark demoliertem Führerhaus und verbogener Deichsel kam der Gliederzug im Graben zum Stehen. Zum Glück erlitt der Lasterfahrer nur einige Prellungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Unterstützung bei Absicherung der Unfallstelle

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kitzingen unterstützten die Beamten der Autobahnpolizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Nachdem die Fahrbahn gereinigt war, konnte der Verkehr nach kurzer Zeit wieder ungehindert fließen. Für die Bergung des Lastzuges musste allerdings der rechte Fahrstreifen erneut gesperrt werden. Mit dem einsetzenden Berufsverkehr in den Morgenstunden stauten sich dann die Fahrzeuge bis zum Biebelrieder Kreuz zurück. Nach Freigabe des rechten Fahrstreifens hat sich der Stau gegen 08:00 Uhr aufgelöst.

 

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