Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Polizei warnt: Zahlreiche Enkeltrickversuche in Mainfranken

MAINFRANKEN. Zahlreich waren die Versuche dreister Betrüger im Laufe des Dienstags Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Zwölfmal kannten die Angerufenen die Masche bereits und legten auf. In einem Fall in Karlstadt übergab eine 71-Jährige allerdings Goldmünzen im Wert von mehreren Tausend Euro an eine Unbekannte. Die Kripo ermittelt und warnt.

Von Würzburg bis Karlstadt

Blaulicht2Die Orte, an denen im Laufe des ganzen Dienstags das Telefon klingelte, reichten von Würzburg über Altertheim, Eisingen, Eußenheim und Gaukönigshofen, bis nach Thüngersheim, Eibelstadt, Birkenfeld, Geroldshausen und Karlstadt. Immer ging es darum, dass sich die Betrüger als Enkel ausgaben und Geld aus einer angeblichen finanziellen Notlage heraus oder wegen eines Immobiliengeschäftes, forderten. Dabei ging es um bis zu 40.000 Euro.

Goldmünzen abgeholt

In nahezu allen Fällen rochen die als Opfer ausgesuchten Rentnerinnen und Rentner allerdings den Braten bzw. waren hinreichend bezüglich dieser Betrugsmasche durch Polizei und Medien sensibilisiert. Einmal hatten die Unbekannten allerdings Erfolg. Gegen 16.00 Uhr klingelte das Telefon bei einer 71-Jährigen in Karlstadt. Wegen eines Notargeschäftes forderte der angebliche Enkel 9000 Euro von der Rentnerin. Nachdem diese kein Bargeld zur Verfügung hatte, bot sie mehrere Goldmünzen an, die kurz darauf eine Unbekannte an der Haustüre der Frau abholte.

Die Unterfränkische Polizei nimmt die Vielzahl der Betrugsversuche im Laufe des Dienstags erneut zum Anlass vor den dreisten Betrügern zu warnen. In keinem Fall darf Unbekannten Geld an der Haustüre übergeben werden und in jedem Fall sollte Rücksprache mit echten Verwandten gehalten werden.

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