Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Podiumsdiskussion mit Oberbürgermeisterkandidaten

PodiumsdiskussionDie vier Würzburger Oberbürgermeisterkandidaten Muchtar Al Ghusain (Bündnis 90 / Die Grünen / SPD), Christian Schuchardt (CSU, FDP und Würzburger Liste), Charlotte Schloßareck (Bürgerforum Würzburg) und Dominik Metzger (Piraten) konkurrierten am Dienstagabend (14.01.14) bei einer Podiumsdiskussion. Das Referat für Demokratie und Zivilcourage der Studierendenvertretung lud die vier Kandidaten ein, ihre Sicht zu den Schwerpunktthemen „Kulturleben“, „Verkehrspolitik“ und „Wohnraumproblematik“ darzustellen.

In einem fast voll besetzten Saal der Studentenburse am Exerzierplatz wollten die Macher der Veranstaltung zeigen, wie breit das Feld der Kommunalpolitik für die Wahl am 16. März ist. Moderator Dominik Schenk betonte eingangs: „Das Ziel ist nicht, dass ihr heute mit einem konkreten Wahlwunsch aus dem Raum geht. Wir wollen einfach eine grobe Orientierung bieten“. Per Handzeichen oder Frage auf einem Zettel war es den Teilnehmern zudem gestattet, an der Diskussion aktiv teilzunehmen und Fragen zu stellen.

Städtische Probleme in lockerer Athmosphäre

Podiumsdiskussion_1In lockerer Athmosphäre schlüsselten die Kandidaten ihre Sichtweise zu den drei großen Themenblöcken auf. Alle waren sich einig, dass auch nach der Wahl die guten Referenten der Stadt Würzburg gehalten werden sollten und kein größerer Personalaustausch geplant sei. Kulturell sah Al Ghusain vor allem die Problematik von festgefahrenen Strukturen im Theaterwesen von Würzburg: „Theater müssen pulsieren und auch unter tags Anlaufstätte für Menschen sein, die sich begegnen“. Schuchardt fordert bessere Unterstützung privater Initiativen, die für kulturelles Leben in der Stadt sorgen. Metzger sah massives Potential bei den Posthallen, die künftig stärker eingebunden werden müssen. Und Schlossareck bewertet Würzburg als grundsätzlich gut aufgestellt, mit den Highlights Africa Festivals und Umsonst & Draussen.

Weitere Kandidaten fehlten

Bis zu Weihnachten hatte die Studierendenvertretung die bereits nominierten Kandidaten eingeladen. Alle darauf kommenden Nominierungen konnten für die Podiumsdiskussion nicht berücksichtigt werden.

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