Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

PKW von herabfallenden Eisplatten getroffen

THEILHEIM. Mit dem Schrecken davon gekommen ist am Montagvormittag ein Autofahrer, dessen Fahrzeug auf der A3 von herabfallenden Eisplatten getroffen worden war. Der Mann blieb unverletzt, sein Pkw musste allerdings abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 3.500 Euro.

Frontscheibe von Eisplatte getroffen

Gegen 09:50 Uhr befand sich ein 44-jähriger Kraftfahrer zwischen den Anschlussstelle Rottendorf und Randersacker mit seinem Sattelzug auf dem mittleren der drei Fahrstreifen um mehrere Lkw zu überholen. Ihm folgte ein 64-jähriger Audifahrer, der beabsichtigte, ebenfalls zu überholen und deshalb auf den linken Fahrstreifen ausgeschert war. Als der Pkw-Fahrer bis auf zwei Fahrzeuglängen aufgeholt hatte, lösten sich vom Dach des Sattelaufliegers mehrere große Eisplatten und krachten auf den A4. Dabei zersprang das Glas der Frontscheibe großflächig im Bereich der Beifahrerseite.

Zunächst Schuld bestritten

Dem Autofahrer gelang es trotz des Schreckens mit dem beschädigten Wagen bis zur Rastanlage zu fahren und dort anzuhalten. Auch der Lasterfahrer, der die hartgefrorenen Wasserlachen verloren hatte, blieb dort stehen. Der Mann aus dem Landkreis Hassberge bestritt zunächst, dass die frostigen Geschosse von seinem Sattelzug stammten. Allerdings hatte ein Zeuge den Unfall genau beobachtet, ebenfalls angehalten und konnte die Angaben des Autofahrers bestätigen.

Hinweis der Polizei: 

In diesem Zusammenhang weist die Autobahnpolizei darauf hin, dass die Fahrer verpflichtet sind, ihre Fahrzeuge von Eis und Schnee zu befreien. Kommt es durch herabfallenden Schnee oder Eisplatten zu einem Verkehrsunfall, so warten auf den Verursacher ein Bußgeld von 120 Euro und drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei.

 

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