Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Neujahrsempfang der CSU: Warnung vor „Wünsch-Dir-was“-Politik

Vor achthundert Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft läutete OB-Kandidat Christian Schuchardt beim Neujahrsempfang der CSU im Congress Centrum das Wahljahr 2014 ein. Der gemeinsame OB-Kandidat von CSU, FDP und WL setzte dabei vor allem auf das Thema Wirtschaft.

Bürgerfreundliche Politik gefordert

Schuchardt betonte seine Motivation aus Leidenschaft und Verantwortung für Würzburg für das Amt des Oberbürgermeisters zu kandidieren. Würzburg brauche eine zukunftsorientierte Politik um sich als das Oberzentrum zwischen Nürnberg und Frankfurt zu behaupten. Er forderte eine verlässliche bürgerfreundliche Politik, die nachvollziehbar, transparent, rational und auch mit Herz unterwegs sei.

 

Kongressstandort Würzburg 

Die Investitionen in den Erweiterungsbau des CCW, die Schuchardt intensiv begleitet und mitinitiert hat, sieht er vor allem als Investitionen in den Kongressstandort Würzburg und die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt.

Schuchardt warnte angesichts des Zustands des Hauptbahnhofes und vieler Schulen, vor überzogenen Sanierungsplanungen am Theater oder kaum lösbaren Finanzierungsaufgaben bei den geplanten Straßenbahnerweiterungen. Um diese Aufgabenstellungen anzugehen, brauche es eine kompetente, sachkundige und sachorientierte Rathausspitze und nicht nur eine Politik der warmen Worte, der leicht gegebenen Versprechungen und des Wünschenswerten, so Schuchardt weiter.

 

Erst Bestand verbessern, dann in neue Projekte investieren

Schuchardt verdeutlichte seine Überzeugung: Erst muss der Bestand in Ordnung gebracht werden, dann könne man neu investieren. Priorität haben insbesondere Schulen, Kindertagesstätten und Straßen. Was heute mit Schulden finanziert werde, müssten zukünftige Generationen mit Zins und Zinseszins bezahlen. Um erfolgreich zu sein, müsse Würzburg hochinnovativ und dynamisch sein. Schuchardt betonte noch einmal: „Es ist banal, erst kommt der wirtschaftliche Erfolg als Standort, dann kommen wünschenswerte Investitionen. Neben sozialer und kultureller Kompetenz ist auch Wirtschaftskompetenz gefragt.“

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