Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Backaktion bringt 3.000 Euro für „Station Tanzbär“

Dieses Benefizbackaktion hat schon Tradition: Zum 21. Mal haben Mitarbeiter des städtischen Kasinos, der Mensa der Franz-Oberthür-Schule und der Kantine der Stadtreiniger in der Vorweihnachtszeit Lebkuchen und Weihnachtsgebäck für den guten Zweck gebacken. Nun übergab der Leiter der drei Betriebe, Manfred Hochrein, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern, 3.000 Euro an die Station Tanzbär der Kinderklinik am Mönchberg. Damit steigt die Gesamtsumme der Spendeneinnahmen in den letzten 21 Jahren auf über 30.000 Euro.

80 Kilogramm Weihnachtsgebäck verkauft

Die Lebensmittel wurden von den Zulieferern der drei Kantinen gespendet. Die Kantinen-Teams haben an einem Adventsabend in ihrer Freizeit 80 Kilo Weihnachtsgebäck hergestellt, damit jeder Cent den Kindern zu Gute kommen kann. Aus dem Verkauf des Weihnachtsgebäcks, einer großen Privatspende und Spenden während der vorweihnachtlichen Tombola kamen letztlich die 3.000 Euro zusammen. Oswald Keller, Ehrenvorsitzender des Vereins Kinderklinik am Mönchberg e.V., und der Vorsitzende des Vereins, Simon Kuttenkeuler, nahmen das Geld entgegen.

Spenden für mehrfach behinderte Menschen

In der Station Tanzbär in der Kinderklinik am Mönchberg leben mehrfach körperlich und geistig behinderte Menschen, viele von ihnen dauerhaft. Die meisten Patienten befinden sich auf dem Entwicklungsgrad eines kleinen Kindes. Sie können sich nicht artikulieren, einige sind blind. Ihre Pflege ist aufwändig und regelmäßig notwendig. Die Spenden sind für die Station Tanzbär überaus wichtig, da damit Leistungen erbracht werden, die von keiner Krankenkasse getragen werden. Dazu gehören Früh- und Sehförderungen, aber auch Sprachförderungen wie Logopädie. Im vergangenen Jahr konnten zwei Bewohner der Station Tanzbär aufgrund ihrer großen gesundheitlichen Fortschritte die Station sogar wieder verlassen, eine Person in eine Behinderteneinrichtung, die andere sogar nach Hause.

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