Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Güterschiff in Schieflage

WÜRZBURG. Nach dem Gütermotorschiff, das sich am Montagabend bei Kitzingen am Mainufer festgefahren hat, beschäftigt ein weiteres Schiff mit rumänischer Besatzung die Wasserschutzpolizei Würzburg und das Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt. Am Montagmittag war bei einer Kontrolle die instabile Lage des Schiffes aufgefallen. Der Schiffskörper war in sich verwunden. Wie es mit diesem Schiff weitergeht, entscheidet sich im Laufe des Dienstags.

Schiff in Schieflage

Das Schiff war auf der Fahrt von Holland nach Österreich. Geladen hatte es 1245 Tonnen Kalidünger. Laut Aussage des 42-jährigen Kapitäns hat sich offenbar bei einer Passage der Nordsee die Ladung bei stürmischen Verhältnissen verschoben.

Dass mit diesem Schiff etwas nicht stimmte, stellten Beamte der Wasserschutzpolizei Würzburg bei einer Kontrolle am Montagmittag in Würzburg fest. Dem geschulten Blick der Polizisten war nicht entgangen, dass ein Gangbord des Schiffes voller Wasser und das Andere trocken war, was auf eine Schieflage hindeutete. Dies bestätigte dann die weitere Kontrolle der Ladung.

Weiterfahrt nicht möglich

Als zuständige Behörde wurde daraufhin das Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt verständigt, das im Laufe des Dienstags über die weiteren Maßnahmen entscheidet. Eine Weiterfahrt des Schiffes war unter den gegebenen Umständen nicht möglich. Vermutlich wird schweres Gerät zum Einsatz kommen, um die Ladung des Schiffes neu und den Vorschriften entsprechend zu verteilen. Erst dann wird eine Weiterfahrt in Richtung Österreich möglich sein. Geprüft wird jetzt auch noch, ob das Schiff überhaupt eine Zulassung für den Seeverkehr besitzt.

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