Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Klettern die Baskets auch 2014 weiter?

Mit einem Sieg im ersten Spiel 2014 wollen die s.Oliver Baskets ihren Aufwärtstrend aus dem Dezember (3 Siege aus 5 Spielen) auch nach dem Jahreswechsel fortsetzen: Am Samstag um 19:30 Uhr sind Trainer Stefan Koch und seine Mannschaft bei den New Yorker Phantoms in Braunschweig zu Gast.

Während die s.Oliver Baskets in den letzten Wochen begonnen haben, sich Schritt für Schritt aus dem Keller der Beko BBL-Tabelle herauszuarbeiten, ging es für die Gastgeber nach ihrem starken Saisonstart mit vier Siegen aus den ersten sechs Spielen in den letzten Wochen in die umgekehrte Richtung: Nur zwei ihrer letzten neun Spiele konnten sie für sich entscheiden und sind dadurch auf Tabellenplatz 12 zurückgefallen.

Verletzungsmisere á la Würzburg

Hauptgrund dafür ist eine ähnliche Verletzungsmisere wie bei den unterfränkischen Gästen: Nur fünf Spieler konnte der neue Trainer Raoul Korner bisher in allen 15 Partien einsetzen. Dazu gehörte bisher auch Center Kyle Visser, mit 13 Punkten und 6 Rebounds pro Spiel eine wichtige Stütze seines Teams. Der 28-Jährige wurde nach einer Disqualifikation im Spiel bei ALBA BERLIN am vergangenen Sonntag allerdings für ein Spiel gesperrt und fehlt deshalb gegen die s.Oliver Baskets aus. Der korbgefährliche Spielmacher James Florence (13,2 Punkte pro Spiel) kam nach seiner Disqualifikation mit einer Geldstrafe davon und kann am Samstag auflaufen.

Absoluter Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Niedersachsen ist der ehemalige Ulmer Isaiah Swann (Foto: New Yorker Phantoms Braunschweig): Der Shooting Guard ist mit durchschnittlich 17,7 Punkten aktuell zweitbester Scorer der Bundesliga, trifft knapp 40 Prozent seiner Dreierversuche und verteilt dazu 3,1 Korbvorlagen pro Spiel. Dauerbrenner Immanuel „Imac“ McElroy gehört trotz seiner inzwischen 33 Jahre immer noch zu den besten Verteidigern der Liga und ist auch in der Offensive mit knapp 10 Punkten und über 3 Assists pro Partie ein wichtiger Faktor.

Stotternde Offense auf beiden Seiten

Im Rebound gehören die „Phantome“ derzeit zu den schwächsten Teams der Beko BBL. Hauptgrund dafür ist die Handverletzung von Power Forward Nana Harding (7,9 Punkte / 6,8 Rebounds), der seit sechs Spielen fehlt. Der Kameruner wird derzeit durch seinen Landsmann Kenny Kadji ersetzt, der im September den Sprung in die NBA nur knapp verpasst hat. Der 2,11 Meter lange „Rookie“ kam in seinen bisherigen vier Spielen auf 7,8 Punkte und 4 Rebounds pro Partie.

Der sechste Phantoms-Ausländer ist Flügelspieler Aaron Doornekamp, der statistisch zwar „nur“ 7,5 Punkte pro Spiel erzielt, aber jederzeit heiß laufen kann, wie er unter anderem mit jeweils 23 Punkten und starker Dreierquote gegen den MBC und die Telekom Baskets unter Beweis gestellt hat. Fest zur Rotation gehören außerdem die Deutschen Robert Kulawick, Achmadschah „ChaCha“ Zazai und der junge Power Forward Maurice Pluskota, der in Berlin überraschend in der Startformation stand. Ein Offensiv-Spektakel ist in der Partie des 16. Spieltags nicht zu erwarten: Beide Kontrahenten gehören mit rund 75 erzielten Punkten pro Spiel zu den schwächeren Teams der Liga. Im Gegenzug haben die s.Oliver Baskets seit dem Amtsantritt von Stefan Koch im Schnitt nur noch 67,4 Punkte des Gegners zugelassen.

Die bisherige Bilanz lässt mit jeweils zwei Siegen für Braunschweig und Würzburg ebenfalls keine Prognose zu. In der Saison 2011/2012 gewannen beide Teams ihre Heimspiele deutlich, in der Spielzeit 2012/2013 gab es zwei enge und spannende Begegnungen: Erst siegten die Phantoms nach Verlängerung mit 73:68 in Würzburg, dann revanchierten sich die s.Oliver Baskets mit einem 64:60-Erfolg in der Volkswagenhalle.

Tickets für die Heimspiele gegen RASTA Vechta, Bonn und Tübingen verfügbar

Für die ersten drei Heimspiele der s.Oliver Baskets im neuen Jahr gegen Aufsteiger RASTA Vechta (11. Januar, 19 Uhr), die Telekom Baskets Bonn (25. Januar, 19 Uhr) und die WALTER Tigers Tübingen (8. Februar, 19 Uhr) sind Eintrittskarten im Online-Ticketshop der s.Oliver Baskets bei CTS Eventim verfügbar. Für das Spiel gegen Vechta gibt es aktuell noch knapp 190 Stehplatz-Tickets aus dem Gästekontingent, für die Partie gegen die Telekom Baskets sind es weniger als 100 Innenraum-Karten.

(Text: Patrick Wötzel)

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