Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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A3 Richtung Frankfurt weiterhin gesperrt – Verkehrsunfall am Stauende

ROTTENDORF, LKR. WÜRZBURG. Nach einem Verkehrsunfall mit 19 Verletzten kommt es auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen dem Biebelrieder Kreuz und der Anschlussstelle Rottendorf weiterhin zu Behinderungen (Stand 12:10 Uhr). Die Bergungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Drei Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

Wie bereits berichtet kam es am Samstagmorgen auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt kurz vor der Anschlussstelle Rottendorf wegen eines Verkehrsunfalls zu einem Stau. Noch bevor sich der Stau auflösen konnte, näherte sich gegen 07:45 Uhr aus Richtung Nürnberg ein Lkw dem Stauende. Der 43-jährige Fahrer des ungarischen Sattelzugs übersah die stehenden Fahrzeuge und fuhr ungebremst auf einen Pkw mit niederländischer Zulassung auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto auf weitere sechs Fahrzeuge aufgeschoben. Mehrere Insassen der beteiligten Fahrzeuge wurden bei dem Unfall verletzt. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.

Durch den Rettungsdienst wurde an der Unfallstelle ein Behandlungszelt errichtet, in welchem insgesamt 19 Verletzte versorgt wurden. Während 13 Personen lediglich leichtere Verletzungen erlitten, wurden drei Menschen schwer und drei weitere mittelschwer verletzt. Die zwei Insassen des niederländischen Pkw befinden sich derzeit in kritischem Zustand. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurden insgesamt neun Verletzte in umliegende Krankenhäuser gebracht. An der Unfallstelle war ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Durch die Autobahnmeisterei wurde eine Vollsperre der Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt eingerichtet. Die A 3 ist derzeit weiterhin gesperrt. Der Fahrzeugverkehr wird derzeit über die Nebenfahrbahn ab dem Biebelrieder Kreuz an der Unfallstelle vorbeigeleitet, bis die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten abgeschlossen sind.

Die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache führt die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger hinzugezogen und der Sattelzug sichergestellt.

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