Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Eisbahn bleibt vorerst geschlossen

Nachdem es in der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober diesen Jahres zu einem Ammoniakaustritt an der Eisbahn am Nigglweg kam, wird die Eislauffläche bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Als die Eisbahn Ende Oktober in Betrieb genommen werden sollte, trat eine Leckage an der Verrohrung der Eislauffläche auf. Durch den gut koordinierten Einsatz der Rettungskräfte konnte zum Glück Schlimmeres verhindert werden.

WBG bittet um Verständnis 

Als vergangene Woche bei einem Drucktest weiter Schäden erkannt wurden, muss nun erst Art und Umfang der Reparatur abgeschätzt werden.  Die Würzburger Bäder GmbH (WBG) bedauert, bis dahin keine Aussage treffen zu können, ob und wann eine Eröffnung der Eislauffläche in dieser Saison möglich ist. „Wir bitten alle Eislaufinteressierten um Verständnis, aber die Sicherheit geht uns vor“, so WBG-Geschäftsführer Jürgen Athmer.

Scharfe Kritik gegen die Verantwortlichen

Besonders hart trifft es derzeit neben den zahlreichen Schlittschuh-Fans auch die Würzburger Eisbären. Die Eishockeymannschaft musste wegen der Situation sogar ihre erste Mannschaft aus dem Spielbetrieb nehmen. Aufgrund der ausfallenden Heimspiele könnte sich auch die finanzielle Situation verschlechtern.

Wie wichtig eine Kunsteisfläche für das Wintersportangebot in Würzburg und der Umgebung ist, möchte das Team der ESV nun mit einer Petition verdeutlichen und kritisieren dabei stark die Verantwortlichen der Stadt Würzburg  und der Bäder GmbH.  „In den letzten 30 Jahren hat man nicht viel in die Eisfläche investiert. Es werden immer nur Reparaturarbeiten ausgeführt, da sich während einer Saison schon kleinere stellen im Eis bilden die gar nicht mehr einfrieren“,  so ein Initiator der Petition. Unterschrieben haben bis jetzt knapp 500 Unterstützer, benötigt werden allerdings 8644.

Hier die Eisbären selbst unterstützen und unterschreiben!

Angeregt durch Bürgermeister Adolf Bauer haben sich heute Bäder-Chef Jürgen Athmer und Vertreter des Eissportvereins (ESV) zusammengesetzt um über die Zukunft der Eisbahn zu sprechen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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