Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Jobmesse "study and stay" zählt über 2.000 Besucher

Die Jobmesse „study and stay“ der Universität Würzburg hat am Donnerstag erneut für viele zufriedene Gesichter gesorgt. Sowohl bei den mehr als 2.000 Bewerbern, die sich zum Hubland-Campus aufgemacht hatten, als auch bei den 50 Unternehmen.

„Wir haben bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr viele gute Gespräche geführt und Absolventen der Uni Würzburg eingestellt“, sagt Axel Pollossek. Er ist Geschäftsführer bei Aldi Süd und hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich ins Messezelt am Hubland zu kommen. „Es war nie einfach, richtig gute Mitarbeiter zu finden“, sagt Polossek und ergänzt: „Es wird eher komplexer. Und die Messe ist ein sehr guter Weg, mit Absolventen in Kontakt zu kommen.“

„Wir freuen uns über die erneut große Resonanz. Auch die ergänzenden Angebote, wie etwa das kostenlose Fotografieren von Bewerbern, wird gut angenommen“, sagt Krischan Brandl vom Career Service der Universität. Uni-Vizepräsidentin Barbara Sponholz hob die Bedeutung der Messe für die Uni hervor: „Für uns als Uni ist es wichtig, dass sich die Absolventen möglichst früh und umfangreich über die verschiedenen Berufsfelder informieren können.“

Führungskräftenachwuchs gesucht

Viele verschiedene Perspektiven bietet das Software-Unternehmen Methodpark aus Erlangen. „Wir suchen in den Bereichen Engineering und Consulting“, sagt Horst Kostal, Senior Consultant bei Methodpark. „Daraus ergibt sich ein sehr breites Spektrum – auch für die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter“, erklärt Personalchefin Joanna Zajfert.

„Wir brauchen regelmäßig Führungskräftenachwuchs“, sagt Axel Polossek zum Personalbedarf des Discounters. Für Aldi Süd bietet die Messe zudem die Gelegenheit, das Image der Marktkette ein wenig zu begradigen: „Viele kennen das Unternehmen nur als Supermarkt und denken bisher noch nicht daran, dass sie hier Karriere machen können“, so Polossek.

Interessante Gespräche und direkter Kontakt

Kostal, der bei Methodpark auch Teamleiter ist, sagt: „Ich kann die möglicherweise zukünftigen Mitarbeiter gleich persönlich sprechen und mir ein Bild machen, ob sie zu uns passen.“ Zudem bekomme der Bewerber auch gleich ein besseres Bild von den Menschen und der Kultur des Unternehmens.

„Wir sind etwas überrascht, dass auch einige Bewerber hier zu sein scheinen, die von außerhalb der Uni kommen“, sagt Kostal. Die Messe hat sich bereits im zweiten Jahr etabliert. „Man merkt, dass alle Partner und Aussteller zufrieden sind – im Gespräch kommt man schon auf die Planungen für die dritte Auflage der Messe“, sagt Bettina Dempewolf von Präsidialbüro der Uni Würzburg.

Die nächste „study and stay“ ist auch schon genau terminiert: auf den 11. November 2014.

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