Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Oliver Jörg bleibt Hochschulexperte

Im Vorfeld war viel spekuliert worden. Eigentlich, so die Meinung vieler auch einflußreicher CSU-Abgeordneter, hätte der Würzburger CSU-Landtagsabgeordnete Oliver Jörg im neuen Kabinett Seehofer berücksichtigt werden müssen. Jörg hätte demnach das freiwerdende FDP-Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst übernehmen sollen. Viel wurde in den vergangenen Tagen über die weitere Karriere des erst 41jährigen spekuliert. In einem Gespräch mit „Würzburg erleben“ hat sich Jörg nun geäußert.

Bisher Vorsitzender des Hochschulausschusses

Jörg, der schon in seiner ersten Legislatur im Landtag den einflußreichen Ausschußvorsitz für Hochschule und Wissenschaft erringen konnte, gilt über Parteigrenzen hinweg als besonnener und kompetenter Ansprechpartner. Auch zukünftig möchte er nach eigener Aussage diesem Themenfeld verbunden bleiben. Ein Posten in der Fraktionsspitze hat deshalb für Jörg derzeit nicht Priorität. „In den letzten Jahren konnte ich für die Hochschulen viel erreichen. Ich möchte mich weiterhin stark auf dieses Themenfeld orientieren, denn dort wird über die Zukunft Bayerns mitentschieden.“

Weiterhin stark im Stimmkreis engagiert

Insider berichten, daß die CSU Jörg einen einflußreichen Posten in der Fraktion angetragen habe. Jörg will neben seinem geäußerten Themenschwerpunkt auch den Stimmkreis im Blick behalten. „Hier wollen wir mit Christian Schuchardt den nächsten OB für Würzburg stellen und eine starke Mannschaft in den Stadtrat bringen. Das werden anstrengende Wochen“. Die Kommunalwahl ist am 16. März 2014.

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