Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Auto, Fahrrad, Straßenbahn? OB-Kandidat Al Ghusain lädt ein zu „Stadt Gespräche“

Was sind die Themen, die Euch bewegen? Welche Faktoren beeinflussen unsere Stadt in den kommenden Jahren? Wie können wir gemeinsam Würzburg gestalten? Diese Fragen stellt der gemeinsame OB-Kandidat von SPD und Grüne Muchtar Al Ghusain in seiner Veranstaltungsreihe „Stadt Gespräche“. Auftakt der Gesprächsreihe ist am Montag, den 21.10.2013 (19.30 Uhr Felix-Fechenbach-Haus) mit dem Thema „Mobil in die Zukunft. Auto, Fahrrad, Straßenbahn – wem gehören Würzburgs Straßen?“.

 

Verkehrswege an Bedürfnisse anpassen

„Für viele meines Alters war es der normale Gang der Dinge, mit 18 den Führerschein zu machen und dann vom ersten im Ferienjob hart verdienten Geld, einen etwas betagten Wagen zu kaufen. Ein eigenes Auto hieß Freiheit, war gleichbedeutend mit Erwachsensein. Sehen wir uns die Situation der heute 18jährigen an, wird schnell klar: Ein Auto haben und nutzen, das ist richtig teuer, Alternativen, wie etwa Bus & Bahn oder auch Mitfahrgelegenheiten gibt es viele.“ Das, betont Al Ghusain, habe maßgebliche Auswirkungen darauf, wie unsere Städte künftig organisiert sein müssten. Die Verkehrswege müssten an die veränderten Bedürfnisse angepasst werden.

Seperate Spur für Räder und eBikes

MAG_Stadtgespraech_Mobil„Die Menschen werden sich in Würzburg auf ganz unterschiedliche Weise fortbewegen: per Auto, Bus oder Bahn, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder E-Bike. Schon heute genügt es nicht mehr, neben dem Auto ’noch ein wenig ÖPNV und Fahrradverkehr‘ unterzubringen. Die Bürgerinnen und Bürger legen Wert darauf, dass die Straßenbahn ein eigenes Gleis oder das Fahrrad oder E-Bike eine separate Spur bekommt. Sichere Wege für alle, die zu Fuß unterwegs sind, sollten ohnehin selbstverständlich sein.“ Trotzdem gäbe es schon heute tägliche Auseinandersetzungen zwischen Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern im Würzburger Straßenverkehr.

Experten-Teilnehmer 

Teilnehmen werden als Fachleute unter anderem die Profiradlerin Judith Aßländer (Radius Fahrradkurier), Manfred Hohmeier vom Würzburger Arbeitskreis Agenda 21, der Carsharing- und Telematik-Experte Uwe Koch (BMW, München), sowie Rechtsanwalt Jochen Hofmann-Hoeppel als Vertreter verschiedener Gegner der geplanten neuen Straßenbahnlinie 6.

Muchtar Al Ghusain setzt seine „Stadt Gespräche“ am Montag, den 4.11.2013 mit dem Thema „Jung in Würzburg“ (19.30 Uhr Wohnzimmer Lounge & Bar, Sanderstraße) fort. Diskussionsrunden zu weiteren wichtigen Stadt-Themen wie Willkommenskultur oder Wohnen in Würzburg sind geplant.

Kurz-Bio: Wer ist Muchtar Al Ghusain?

Muchtar Al Ghusain
Geboren 1963 in Kuwait und aufgewachsen ab 1970 in Gerbrunn.
Schulzeit in Gerbrunn und Würzburg, anschließend Zivildienst an der Christopherus-Schule für geistig Behinderte in Würzburg. Klavierstudium an der Hochschule für Musik in Würzburg, Studium des Kulturmanagements in Hamburg. Leiter der Städtischen Musikschule und später des Kulturbüros der Stadt Schwäbisch Gmünd. Referent im Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Seit September 2006 Kultur- und Sportreferent der Stadt Würzburg. Verheiratet, zwei Kinder

 

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