Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Schweinunglück bei Kürnach – Hälfte der Tiere sind tot – Unfallarbeiten dauern bis ca. 22 Uhr

KÜRNACH, LKR. WÜRZBURG. Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle sind noch immer (Stand 21:00 Uhr) im Gange. Vor kurzem wurde der umgestürzte Sattelzug mit Hilfe eines Bergekrans wieder aufgerichtet. An dem Fahrzeug entstand auf der Beifahrerseite und am Führerhaus erheblicher Sachschaden. Auch das Dach ist beschädigt, weil es von der Feuerwehr aufgeflext wurde, um so besser an die eingeschlossenen Schweine im Transporter heranzukommen.

Mittlerweile haben sich erste Befürchtungen bestätigt, wonach in Folge des Unfalls etwa die Hälfte der 190 in dem Transporter beförderten Tiere tot ist beziehungsweise wegen der schweren Verletzungen an Ort und Stelle von Tierärzten getötet werden musste.

Die überlebenden und transportfähigen Tiere wurden mit Ersatzfahrzeugen zu einer Tiertransportfirma in Mechenrieth, Lkr. Haßberge, gebracht. Dort werden die Schweine am Dienstag von einem Veterinär untersucht. Sollten dann von tierärztlicher Seite keine Bedenken bestehen, werden die Tiere – wie ursprünglich geplant – nach Tschechien weiter transportiert.

Bei optimistischer Einschätzung könnten die Bergungs- und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle bis gegen 22:00 Uhr beendet sein. So lange wird der Verkehr weiter umgeleitet. Tatkräftig unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehren aus Kürnach, Estenfeld und Mühlhausen.

Zur Unfallursache gibt es noch immer keine gesicherten Erkenntnisse. Trotz erster Auswertungen der Verkehrspolizei Würzburg an Ort und Stelle gibt es zur Unfallursache noch keine gesicherten Erkenntnisse. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht natürlich die Frage, ob der 30-jährige Lkw-Fahrer beim Befahren des Kreisels zu schnell unterwegs war.

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