Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach missglücktem Ausweichmanöver: fünf Personen verletzt

Bei einem Unfall auf der A 81 mit insgesamt fünf Fahrzeugen sind am Freitagnachmittag fünf Personen verletzt worden. Ein Renault war am Stauende nach einem Ausweichmanöver in Flammen aufgegangen.

In Stauende gekracht

Auf der Autobahn staute sich der Verkehr gegen 13:30 Uhr etwa 500 Meter nach der Anschlussstelle Gerchsheim in Fahrtrichtung Würzburg. Ein mit drei Personen besetzter Renault Espace mit Schweizer Zulassung näherte sich auf dem rechten Fahrstreifen dem Stauende. Die 49-jährige Fahrerin bremste ihr Fahrzeug noch ab, konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass sie mit ihrem Pkw auf einen stehenden Mercedes Vito auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Vito auf zwei vor ihm stehende Fahrzeuge geschoben.

Der Renault wurde nach links geschleudert und prallte seitlich gegen einen Sattelzug aus Tuttlingen. Der Pkw kam auf dem linken Fahrstreifen zum stehen und fing im Motorbereich an zu brennen. Die Fahrerin und ihre Mitfahrerinnen, eine 38-jährige und eine Frau, deren Alter noch nicht feststeht, konnten den Pkw noch verlassen. Sie erlitten mittelschwere, bzw. schwere Verletzungen.

60 Mann im Einsatz

Die Fahrzeuginsassen des Vito, ein 32-jähriger und sein 21 Jahre älterer Begleiter aus dem Raum Leipzig wurden bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt. Alle fünf Personen wurden in Würzburger Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des Sattelzuges und die Insassen der anderen beiden Fahrzeuge blieben unverletzt.

Die A 81 war für die Dauer der Bergungsarbeiten für etwa drei Stunden in Fahrtrichtung Würzburg komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Gerchsheim ausgeleitet. In Fahrtrichtung Stuttgart war zeitweise der linke Fahrstreifen gesperrt. Vor Ort waren neben einem Rettungshubschrauber fünf Rettungswägen und drei Notärzte, sowie die Feuerwehren aus Oberaltertheim, Kist, Eisingen Hettstatt und Höchberg mit etwa 60 Mann im Einsatz. Während der Sattelzug noch fahrfähig war, wurden die übrigen vier Fahrzeuge abgeschleppt. Die Unfallverursacherin musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

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