Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wohnung mit Hanfplantage ausgehoben

Cannabisprodukte in seinen unterschiedlichsten Erscheinungsformen haben Rauschgiftfahnder der Aschaffenburger Kripo im Laufe der Woche sichergestellt. Dabei ging es um Pflanzen in einer Höhe von gut zwei Metern und eine Haschischplatte mit einem Gewicht von rund 100 Gramm. In allen Fällen laufen strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen die Besitzer.

Wohnung durchsucht 

Am Dienstag standen die Ermittler mit einem von der Staatsanwaltschaft beantragten und vom Amtsgericht erlassenen Durchsuchungsbeschluss vor der Wohnung eines 34-Jährigen. Gegen ihn hatte der Verdacht bestanden, dass er in seinen Wohnräumen eines Cannabisplantage betreibt. Der Verdacht bestätigte sich mit der Sicherstellung von 14 Pflanzen, die allesamt bereits eine Größe von rund zwei Metern erreicht hatten. Selbstverständlich wurden auch die zur Aufzucht der „Botanik“ erforderlichen Utensilien beschlagnahmt. Gegen den 34-Jährigen läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln.

Verkehrskontrolle: Haschischplatte im Auto 

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf der Adenauerbrücke klickten am Mittwochnachmittag die Handschellen bei einem 23-Jährigen und einem zwei Jahre jüngeren Mann aus dem Kreis Aschaffenburg. Im Zuge der Überprüfung der beiden ergaben sich Hinweise, dass sie Betäubungsmittel dabei haben. Dies bestätigte sich mit dem Fund einer rund 100 Gramm schweren Haschischplatte. Beide wurden festgenommen. Nachdem der Fahrer zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, läuft jetzt neben dem Verfahren wegen des Verdachts des Illegalen Handels mit Betäubungsmitteln, auch noch ein Strafverfahren gegen den Älteren der beiden wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Beide kamen nach Beendigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß.

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