Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nacht der offenen Kirchen: Musik, Licht, Andacht und Begegnung

Auch 2013 öffnen am Mittwoch, den 2. Oktober die Kirchen der Innenstadt wieder ihre Pforten und überraschen mit einem bunten Programm. So bunt und vielfältig wie die Kirche und das Leben in Würzburg eben ist. Bei der siebten Auflage der Veranstaltung in Würzburg gilt wieder das Motto: „Treffen Sie Gott und die Welt.“ Von 19 Uhr bis Mitternacht laden die christlichen Kirchen zu Musik, Licht, Andacht, Diskussion und Begegnung in die Gotteshäuser der Innenstadt ein. Veranstalter ist die Ökumenische Citypastoral Würzburg. Das aktuelle Programm steht auch als Download zur Verfügung: http://tiny.cc/bfnw3w

 

Erlebnisräume für Menschen, die sonst nicht in die Kirchen finden

„Bei der Kirchennacht schaffen wir Erlebnisräume gerade auch für Menschen, die sonst nicht in die Kirchen finden“, sagte die evangelische Dekanin Dr. Edda Weise bei der Vorstellung des Programms am Mittwoch, 18. September, in Würzburg. Für Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran, Dekan des katholischen Dekanats Würzburg-Stadt, ist die Nacht der offenen Kirchen nach dem Straßenmusikfestival und dem Stadtfest die dritte Veranstaltung, die abends die Würzburger Innenstadt belebt. „Es ist schön, dass dieses Ereignis wieder in ökumenischer Zusammenarbeit stattfindet“, betonte Vorndran. Pfarrerin Susanne Wildfeuer wies darauf hin, in diesem Jahr seien neben der evangelisch-lutherischen und der katholischen Kirche auch die Altkatholiken, die russisch-orthodoxe Kirche sowie die griechisch-orthodoxe Gemeinde involviert. Die Zusammenarbeit belebe die Ökumene. Das unterstrich auch Pfarrvikar Dr. Petro Müller, Ökumenereferent des Bistums Würzburg. In der von ihm betreuten Pfarrkirche Stift Haug zum Beispiel kooperieren die ökumenische Christophorus-Gesellschaft und die Offene Behindertenarbeit der Diakonie mit einem gemeinsamen Programm.

Logo Nacht der offenen Kirchen

18 beteiligte Kirchen

An der Nacht der offenen Kirchen beteiligen sich folgende Gotteshäuser und Einrichtungen: Sankt Adalbero, Antoniterkirche der Ursulinen, Augustinerkirche, Baustellenkirche, Bürgerspitalkirche, Sankt Burkard, Deutschhauskirche, Dom, Griechisch-orthodoxe Gemeinde, Sankt Johannis, Jugendkirche, KHG-Kapelle, Marienkapelle, Sankt Martin, Seminarkirche Sankt Michael, Neumünster, Sankt Stephan und Stift Haug. Jede einzelne Kirche widmet sich einem speziellen Thema.

Ökumene in der Marienkapelle

Einen besonderen ökumenischen Akzent setzt in der Marienkapelle am Markt Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand gemeinsam mit dem evangelischen Regionalbischof Christian Schmidt. Die beiden tragen Gedichte zu Maria und den Heiligen in fränkischer Mundart vor. Musik und Kabarett erwarteten die Besucher unter anderem in Sankt Stephan. Unter dem Motto „Nichts wie weg! – Pilgern leicht gemacht?“ unterhält das Kabarett „kabarOSA“ von augustinischen (Rita-)Schwestern und Brüdern, Chöre tragen Werke von Bach, Whitacre und Lauridsen vor. In der Seminarkirche Sankt Michael erwarten die Besucher unter anderem eine musikalische Kirchenführung mit Regens Herbert Baumann, Meditationen zu den Tabernakelbildern sowie ein ökumenisches Bibelgespräch zu den Sendschreiben an die sieben Gemeinden in der Johannesapokalypse mit Domvikar Spiritual Paul Weismantel und Dekanin Weise.

Glockenläuten aller Kirchen um 19 Uhr

Eröffnet wird die Würzburger Nacht der offenen Kirchen mit dem Glockenläuten aller beteiligten Kirchen um 19 Uhr. „Auf dem Domplatz bieten wir Speisen und Getränke an und hoffen, dass viele die Gelegenheit nutzen, einander zu begegnen und ins Gespräch zu kommen“, sagte Dekan Vorndran. Gebet und Segen beenden die Veranstaltung um 24 Uhr am Marktplatz. Broschüren zur „Nacht der offenen Kirchen“ liegen in den Kirchen im Großraum Würzburg aus. Nähere Informationen bei: i-Punkt Kirche, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665700, Internetwww.kirchennacht-wuerzburg.de.

 

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