Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Uni Würzburg weltweit an der Spitze dabei – Shanghai Ranking

Die Uni Würzburg kommt im Gesamtergebnis des Shanghai-Rankings 2013 unter die besten 200 Universitäten der Welt und unter die besten 14 in Deutschland. Aus Bayern sind neben Würzburg hier nur die beiden Münchener Universitäten vertreten. Weiterhin sind fünf Würzburger Fachbereiche unter den Top 150 weltweit gelistet. Drei davon finden sich sogar unter den Top 100. Hier geh’s zur Auswertung für Würzburg: Link.

 

Ergebnisse einzelner Fachbereiche

Chemie

Besonders freuen kann sich die Würzburger Chemie: Sie ist im Shanghai-Ranking von Platz 37 auf Platz 31 vorgerückt – und zwar im weltweiten Vergleich. Im deutschen Vergleich nimmt sie Platz zwei ein, wie schon im Vorjahr. Nur die Technische Universität München schneidet in der Chemie besser ab.

Lebens- und Agrarwissenschaften

Sehr gut platziert sind auch die Lebens- und Agrarwissenschaften. Hier ist Würzburg erneut unter den 100 Top-Universitäten der Welt eingruppiert. Betrachtet man das Ergebnis auf nationaler Ebene, gehört die Julius-Maximilians-Universität in diesem Fachbereich zu den sieben besten deutschen Universitäten.

Naturwissenschaften und Mathematik

Im Bereich Naturwissenschaften und Mathematik schneidet Würzburg ebenfalls wieder sehr gut ab. Auch hier rechnet das Shanghai-Ranking Würzburg zu den 100 Spitzenuniversitäten der Welt und zu den sechs besten in Deutschland.

Klinischer Medizin und Pharmazie

In Klinischer Medizin und Pharmazie findet sich Würzburg unter den 150 besten Standorten der Welt und in den Top Ten in Deutschland. Auch die Physik gehört in der weltweiten Rangliste zu den besten 150. Im nationalen Vergleich ist Würzburg damit einer von 13 herausragenden Physik-Standorten.

Fakten zum Shanghai-Ranking

Seit 2003 legt die Jiao-Tong-Universität von Shanghai ihr „Academic Ranking of Universities Worldwide“ vor. Besser bekannt ist es unter dem Namen Shanghai-Ranking; seine jüngste Ausgabe wurde am 15. August 2013 veröffentlicht. Das Shanghai-Ranking betrachtet zum einen einzelne Fächer wie Physik und Chemie, zum anderen weiter gefasste Felder wie „Lebens- und Agrarwissenschaften“ oder „Naturwissenschaft und Mathematik“.

Um die Forschungsleistung der Universitäten zu beurteilen, verwendet es sechs Parameter, darunter die Zahl der Nobelpreisträger und mit anderen hochrangigen Preisen ausgezeichneten Wissenschaftler, die Zahl der in den Top-Magazinen „Nature“ und „Science“ veröffentlichten Artikel und die Zahl der besonders häufig zitierten Forscher. Auf diese Weise vergleicht das Ranking über 1.200 Universitäten; die Ergebnisse der besten 500 werden veröffentlicht.

 

 

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