Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Blaulicht Storys vom 17.09.13 Teil 2

Unbekannter Lasterfahrer touchiert Lastzug auf A 7

KÜRNACH. Am Montagmorgen hat ein bisher unbekannter Lasterfahrer auf Höhe der Anschlussstelle Estenfeld in Fahrtrichtung Ulm einen Unfall verursacht. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 15.000 Euro.

Gegen 05:30 Uhr fuhr ein Sattelzug auf den Ausfädelungsstreifen der Anschlussstelle Estenfeld. Als er dort bereits sehr langsam war, wechselte der Fahrer wieder auf den rechten Fahrstreifen der A 7. Dabei touchierte er einen neben ihm fahrenden Lastzug. Dessen 43-jähriger Fahrer wich nach links aus und stieß gegen den roten Ford Transit eines 58-Jährigen. Der Kleintransporter wurde durch den Anstoß bis auf den Mittelstreifen gedrückt und schrammte an der Schutzplanke entlang. Die beiden Fahrer hielten auf dem Seitenstreifen an. Der Unfallverursacher zog sein Fahrzeug zurück auf den Ausfädelungsstreifen und bog von der Autobahn auf die B 19 ab.

Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen Sattelzug mit vermutlich polnischer Zulassung und weißer Plane handeln. Die Sattelzugmaschine müsste auf der linken Seite deutliche Spuren des Anstoßes aufweisen.

Zeugen, die nähere Hinweise auf das gesuchte Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried zu melden.

Kraftfahrer übersieht Pkw auf A 3 und löst Kettenreaktion aus

WÜRZBURG. Ein leichter Anstoß gegen einen Pkw hat am späten Montagnachmittag eine Kettenreaktion auf der A 3 etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Heidingsfeld in Richtung Frankfurt ausgelöst. Ein Sattelzug und drei Pkw wurden in den Unfall verwickelt. Zum Glück wurde niemand verletzt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.

Gegen 17:45 Uhr wechselte ein 42-jähriger Kraftfahrer aus Ungarn in dem dort vierspurigen Bereich vom zweiten Fahrstreifen wieder nach rechts. Dabei übersah er den Skoda Fabia einer 20-jährigen Frau, die auf dem rechten Fahrstreifen knapp vor ihm fuhr und touchierte das Heck des Pkw. Der Kleinwagen stellte sich quer, wurde von dem 40-Tonner nach links gedrückt und geriet ins Schleudern. Auf dem dritten Fahrstreifen prallte der Wagen der jungen Frau gegen einen Opel Astra, der seinerseits gegen einen Opel Agila auf dem vierten Fahrstreifen stieß. Alle drei Pkw waren nicht mehr fahrbereit. Sie blockierten drei Fahrstreifen und mussten abgeschleppt werden.

Die Skoda-Fahrerin, sowie der 31-jährige Astrafahrer und die 52-jährige Fahrerin des Opel-Kleinwagens blieben zwar unverletzt, wurden aber zur Untersuchung in Krankenhäuser gebracht.

Die Berufsfeuerwehr aus Würzburg unterstützte die Autobahnpolizei bei der Absicherung der Unfallstelle und kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde der Verkehr rechts vorbei geleitet. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau.

Autofahrer auf A 3 augenscheinlich unter Drogeneinwirkung

WÜRZBURG. Am Montagnachmittag haben Autobahnfahnder auf der A 3 einen augenscheinlich unter Drogeneinfluss stehenden Autofahrer aus dem Verkehr gezogen und bei der Kontrolle eines anderen Fahrzeuges eine geringe Menge Betäubungsmittel sichergestellt.

Gegen 13:15 Uhr stoppten die Beamten einen Opel Corsa. Die Frage, ob verbotene Substanzen mitgeführt würden, verneinte der offensichtlich unter berauschenden Mitteln stehende 20-jährige Fahrer. Bei der Fahrzeugdurchsuchung fanden die Polizisten 15 leere Marihuana-Tütchen. Mit den typischen Verpackungen konfrontiert, räumte der junge Mann schließlich ein, den ganzen Inhalt während eines Aufenthalts in Amsterdam vor kurzem verraucht zu haben. Eine Blutentnahme wurde veranlasst. Das Untersuchungsergebnis muss nun abgewartet werden, um den Verdacht der Beamten zu bestätigen. Die Weiterfahrt wurde allerdings unterbunden, bis die Fahrtüchtigkeit wieder hergestellt war.

Gegen 15:00 Uhr kontrollierten die Zivilfahnder einen Pkw mit Münchner Kennzeichen. Bei einem 22-jährigen Mitfahrer fanden sie in seiner Umhängetasche vier Tütchen mit Betäubungsmitteln. Insgesamt stellten sie etwa vier Gramm Marihuana und drei Gramm Haschisch sicher.

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