Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Vermisstenanzeige: 78-Jähriger tot aufgefunden

Nachdem Angehörige einen 78-Jährigen am Samstagnachmittag bei der Polizei als vermisst gemeldet hatten, ist der Mann am Sonntag bei einer großangelegten Suchaktion, an der insgesamt etwa 80 Helfer beteiligt waren, tot auf einer Obstbaumwiese aufgefunden worden. Die genaue Todesursache ist noch unklar. Nach ersten Ermittlungen der Kripo Würzburg gibt es aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des Rentners.

Suche bis Einbruch der Dunkelheit

Familienangehörige waren am Samstagnachmittag zur Polizeiinspektion Marktheidenfeld gekommen und hatten mitgeteilt, dass sie mit dem 78-Jährigen aus Polizei Busdem Landkreis Main-Spessart letztmals am Donnerstag Kontakt hatten und seitdem jede Spur von ihm fehlt. Es war nur bekannt, dass der rüstige Rentner möglicherweise mit dem Fahrrad unterwegs sein könnte, aber keinen Anhaltspunkt für seinen Aufenthaltsort. Daraufhin wurde zunächst das Wohnanwesen sowie weitere mögliche Kontaktadressen des älteren Mannes sowie alle umliegenden Feld- und Waldwege überprüft. Leider blieben diese Maßnahmen bis zum Einbruch der Dunkelheit ohne Erfolg.

Über 80 Helfer im Einsatz

Am Sonntagmorgen gegen 08.30 Uhr wurde dann mit insgesamt 80 Helfern der Freiwilligen Feuerwehren aus Birkenfeld, Billingshausen, Karbach und Remlingen sowie einer Besatzung des Roten Kreuzes, die mit einem Rettungswagen vor Ort war, eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Kurz nach 10:30 Uhr entdeckten Helfer dann auf einer Obstwiese zwischen Karbach und Birkenfeld einen männlichen Leichnam. Etwa 100 Meter entfernt wurde dann auch das Fahrrad des Vermissten aufgefunden. Inzwischen steht fest, dass es sich bei dem Toten um den gesuchten 78-Jährigen handelt.

Die genaue Todesursache ist noch unklar. Es gibt aber nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des Mannes.

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