Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wechselfallenbetrüger in Würzburg unterwegs – 2 Männer und eine Jugendliche vorläufig festgenommen

WÜRZBURG. Unter dem Verdacht, im Laufe des Dienstags in Würzburg und anschließend in Kitzingen mit der so genannten Wechselfallenbetrugsmasche unterwegs gewesen zu sein, wurden am Dienstagvormittag zwei Männer und eine Jugendliche vorläufig festgenommen. Den Beschuldigten war es in drei Geschäften gelungen, bei Bezahlvorgängen Geldscheine unbemerkt verschwinden zu lassen. Insgesamt ergaunerten die Betrüger dabei 150 Euro. Auch Kleidungsstücke im Wert von knapp 50 Euro ließen die Beschuldigten mitgehen.

Die Masche, die die zwei Männer im Alter von 35 und 55 Jahren und eine 14-Jährige anwendeten, war jeweils die gleiche: In Würzburg und anschließend in drei Kitzinger Geschäften suchte die Jugendliche jeweils billige Ware aus, um diese dann mit einem 100-Euro-Schein zu bezahlen. Dabei erklärte die Jugendliche immer, dass die von ihr gekaufte Ware billiger sei, als von der Verkäuferin abgerechnet. In die Gespräche mischte sich dann auch einer der Männer ein. In der Folge verlangte man den 100-Euro-Schein wieder zurück, mit dem man eigentlich bezahlen wollte.

Als die Beschuldigten die Geschäfte dann jeweils wieder verlassen hatten, stellten die Verkäuferinnen in dem Würzburger Geschäft und in zwei Geschäften in Kitzingen fest, dass anlässlich des Durcheinanders beim Bezahlen Geldscheine unbemerkt entwendet worden waren. In einem Laden in Kitzingen kamen die Täter nicht zum Erfolg. Allerdings ließen sie dort unbemerkt einen Schal mitgehen. Auch in den anderen Geschäften wurden billigere Kleidungsstücke entwendet.

Nach ihrem letzten Auftritt in Kitzingen wurde das Kennzeichen eines Pkw abgelesen, mit dem die drei Tatverdächtigen weggefahren waren. Dieses Auto wurde kurze Zeit später im Rahmen der Fahndung von der Kitzinger Polizei gestoppt und die drei Insassen vorläufig festgenommen. Im Pkw wurden stellten die Beamten außerdem verschiedene Kleidungsstücke im Wert von knapp 50 Euro sicher, die das Trio in den Geschäften entwendet hatte. Auch die ergaunerten Geldscheine wurden beschlagnahmt.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm schließlich die Kriminalpolizei Würzburg. Die Beschuldigten, die offensichtlich in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, kamen erst nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß. Gegen sie laufen jetzt Ermittlungsverfahren wegen Betrugs und Diebstahls.

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