Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schaumparty im Ringpark: teurer Spaß für die Stadt

So hatte sich Landschaftsgärtner Michael Roth seinen Mittwochsdienst sicher nicht vorgestellt, so die Stadt Würzburg in einer Pressemitteilung an uns. Natürlich brauchen auch die Brunnenanlagen im Ringpark regelmäßig Pflege und technische Wartungen, doch dieser Einsatz am Wassergarten fällt eindeutig unter die Kategorie „überflüssig“.

 

Teurer Spaß für den Steuerzahler

Bereits zum zweiten Mal binnen drei Wochen kamen Unbekannte auf die Idee mit Hilfe von Spülmittel oder Waschpulver eine private Schaumparty in der öffentlichen Parkanlage zu feiern. Bei sieben Fontänen im großen Becken und vier weiteren Fontänen in den quadratischen Nebenbecken muss man gar nicht lange warten bis die Pumpen im Vollautomatikmodus eine „weiße Pracht“ entstehen lassen. Die dicke Schaumschicht auf dem 60er-Jahre Brunnen, der sonst ohne jede chemischen Zusatzstoffe gegen Kalk oder Algen betrieben wird, verschwindet dann nur leider nicht so schnell und rückstandslos wie beispielsweise der Schaum auf einem Bierglas. Je nach Grad der Verunreinigung kostet das Abschöpfen viele Arbeitsstunden oder aber die rund zehn Kubikmeter Wasser müssen komplett in die Kanalisation.

Gartenamt hoff auf Ende der „Späße“

Aus Sicht der Umwelt und der Stadtkasse also ein teurer Spaß. Die Mitarbeiter des Gartenamts hoffen entsprechend, dass diese Streiche nun ein Ende haben und nicht zur „Daily Soap“ ausarten.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT