Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

NO LIMITS! Würzburgs Sportfest der besonderen Art

Inklusives Sportfest NO LIMITS! am 21. September 2013 in Würzburg, Sportzentrum am Hubland

Gemeinsam Spaß haben, neue Sportarten kennenlernen und ganz nebenbei Hemmschwellen abbauen: NO LIMITS!, eine Initiative der Thomas Lurz und Dieter Schneider Sportstiftung in Zusammenarbeit mit dem Sportzentrum der Universität Würzburg und dem Vitalsportverein Würzburg e. V., will Inklusion erlebbar machen.

Mit Sport verbinden

No Limits FlyerNO LIMITS! lädt Menschen mit und ohne Behinderung am 21. September in Würzburg im Sportzentrum am Hubland spielerisch zu einem Tag in Bewegung ein. Bekannte Sportler und regionale Vereine präsentieren zehn Sportarten – mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.

Facebook-Seite: No Limits!

Die Initiatoren und Stifter Thomas Lurz und Dieter Schneider sind bzw. waren selbst als Leistungssportler aktiv und wissen: Sport verbindet Menschen über alle Grenzen hinweg. „Wir möchten, dass alle Menschen von den Möglichkeiten des Sports profitieren können – mit oder ohne Behinderung“, so der erfolgreiche Freiwasserschwimmer Thomas Lurz.

Prominente Unterstützer präsentieren ihre Sportarten

Die beiden Stifter nutzten ihr breites Netzwerk, um viele bekannte Sportler einzuladen. Mit dabei am 21. September sind unter anderem die Leichtathletinnen Birgit Kober und Franziska Liebhardt, die ehemalige Biathletin Sabrina Buchholz, die Würzburger Basketballer der s.Oliver Baskets, die Schwimmerin Elena Krawzow sowie die Fechterinnen Simone Briese-Baetke, Dr. Sabine Bau und Rita König-Römer. Biathletin Kati Wilhelm musste leider kurzfristig absagen, schickt aber neben einer großzügigen Spende ihre besten Grüße nach Würzburg. Genug Edelmetall tummelt sich auch so auf dem Gelände des Sportzentrums: Allein sieben olympische und paralympische Medaillen haben die teilnehmenden Sportler errungen.

Mitmachen statt zusehen

NO_LIMITS_Programmheft_final72.pdf__Seite_5_von_17_Der eigentliche Fokus des NO LIMITS!-Tages, für den Landtagspräsidentin Barbara Stamm die Schirmherrschaft übernommen hat, liegt jedoch nicht im Zusehen, sondern im Mitmachen. Alle Sportarten können die Besucher auch ausprobieren. Dunkelbrillen, Rollstühle und Ähnliches stehen zur Verfügung, um verschiedene Behinderungen zu simulieren. So können auch nicht behinderte Interessierte die ersten unsicheren Schritte im Blindenfußball machen oder versuchen, wie weit sie einen Speer mit teilweise gelähmten Gliedmaßen werfen könnten. Wer sich traut, in der „Knauf-Challenge“ im Rollstuhlbasketball anzutreten, dem winken sogar attraktive Preise: Die Gewinner des Freiwurf-Shootouts können fünf Logentickets für die Allianz Arena sowie fünf VIP-Tickets für ein Heimspiel der s.Oliver Baskets mit nach Hause nehmen.

Aufmerksamkeit für ein wichtiges Thema

Der wissenschaftliche Leiter des Sportzentrums der Universität Würzburg, Privatdozent Dr. Olaf Hoos ist jedenfalls begeistert vom NO LIMITS!-Konzept und ergänzt: „Das Sportzentrum ist für die Veranstaltung ideal: Es ist komplett behindertengerecht konzipiert und wurde im Jahr 2007 mit dem Preis des International Paralympic Committee ausgezeichnet“. Auch Universitätspräsident Prof. Dr. Alfred Forchel freut sich über diese Initiative, die er sehr gerne unterstützt: „Inklusion ist nicht nur für uns als Universität ein wichtiges Thema, sondern für die gesamte Gesellschaft. Mit NO LIMITS! verschaffen wir dem Thema wichtige Aufmerksamkeit.“

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