Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Auf Flucht vor Polizei schwer verletzt

Ein betrunkener Fahrradfahrer hat sich am Mittwochabend auf seiner Flucht vor der Polizei schwere Verletzungen zugezogen. Der 29-Jährige war eine fünf Meter hohe Mauer hinunter gesprungen. Im Rahmen der Suchmaßnahmen entdeckte ihn dann Diensthund „Esco“ in einem Gebüsch. Der Mann, bei dem ein Alkotest einen Wert von knapp über zwei Promille ergeben hatte, wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde dann auch eine Blutentnahme durchgeführt.

Betrunkener Fahrradfahrer gestoppt

Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Karlstadt war wenige Minuten nach 22:00 Uhr in der Bahnhofstraße auf den offensichtlich betrunkenen Fahrradfahrer aufmerksam geworden. Der Biker benötigte die komplette Fahrbahnbreite und wurde deshalb von den Beamten gestoppt. Dabei stellte sich heraus, dass der 29-Jährige nach Alkohol roch. Nachdem der Alkoholtest bestätigt hatte, dass deutlich zu viel Hochprozentiges im Spiel war, wurde dem Mann erklärt, dass er zu Dienststelle mitkommen müsse.

Nach Alkoholtest Flucht auf Baugelände

Als der Beschuldigte aus dem Landkreis Main/Spessart dann in das Dienstfahrzeug einsteigen sollte, flüchtete er plötzlich über eine angrenzende Wiese auf ein Baugelände. Dort war er allerdings zunächst spurlos verschwunden. Nach kurzer Suche entdeckten ihn die Polizisten. Er war auf seiner Flucht offenbar eine fünf Meter hohe Mauer hinunter gesprungen und lag nun verletzt am Boden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Beamten keine Möglichkeit, an ihn heranzukommen. Unverzüglich verständige die Streifenbesatzung den Rettungsdienst. Trotz seiner offensichtlichen Verletzungen stand der Mann dann allerdings wieder auf und lief in Richtung Wern davon. Auch dort gab es von ihm zunächst keine Spur.

Diensthund „Esco“ findet Verletzten

Da nicht auszuschließen war, dass sich der Mann schwere Verletzungen zugezogen hatte, kamen weitere Streifenbesatzungen der Polizei, um bei der Suche mitzuwirken. Dass der verschwundene Radfahrer schließlich doch noch entdeckt wurde, ist Diensthund „Esco“ zu verdanken, der mit seinem Hundeführer ebenfalls in die Suchmaßnahmen eingebunden wurde. Die gute Nase des Vierbeiners führte schon nach kurzer Zeit direkt zu einem Gebüsch, in dem sich der 29-Jährige in der Nähe der Wern gut versteckt hatte.

Er stellte sich heraus, dass sich der Mann beim Sprung von der Mauer eine Kopfverletzung sowie eine Fraktur des linken Unterarms zugezogen hatte. Er wurde vor Ort von einem Notarzt versorgt und dann in ein Schweinfurter Krankenhaus eingeliefert. Jetzt laufen Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr.

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