Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Polizeibeamter bei Widerstandshandlung verletzt

MARKTHEIDENFELD. Nachdem er am Sonntagabend bei seiner früheren Lebensgefährtin randaliert hatte, ist ein 30-Jähriger von einer Streifenbesatzung der Marktheidenfelder Polizei in Gewahrsam genommen worden. Dabei setzte sich der Mann so massiv zur Wehr, dass ein Beamter Verletzungen davon trug. In der Folge beleidigte der Mann mehrfach die eingesetzten Polizisten und verunstaltete später die Arrestzelle, in der er zur Ausnüchterung untergebracht war.

Wie sich herausstellte, hatte der 30-Jährige im Laufe des Abends seine frühere Bekannte aufgesucht und dort die Haustüre eingetreten. Auch die Wohnzimmertüre bekam einiges ab. Als die zu Hilfe gerufenen Beamten eintrafen, befand sich der Mann auf der Terrasse hinter dem Haus. Da er dort weiter randalierte und den Aufforderungen der Streifenbesatzung nicht Folge leistete, wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei leistete der Beschuldigte derart Widerstand, dass sich ein Beamter leichtere Verletzungen zuzog. Den Polizisten blieb aufgrund des Verhaltens des 30-Jährigen keine andere Wahl, als ihm Handfesseln anzulegen.

Auf der Fahrt zur Dienststelle der Marktheidenfelder Polizei beleidigte und bedrohte der Beschuldigte die eingesetzten Beamten immer wieder. Der Mann wurde dann in einer Zelle untergebracht, wo er weiter randalierte und im Laufe der Nacht den Raum unter Wasser setzte und die Wände beschmierte.

Nach erfolgter Ausnüchterung wurde der 30-Jährige am Montagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird jetzt ermittelt u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

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