Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Polizei macht Kaba für 5-Jährigen

WÜRZBURG. Ein kleines Missverständnis innerhalb der Familie hat am Freitagmorgen zu einem Polizeieinsatz der besonderen Art geführt. Die Ordnungshüter erprobten sich im Frühstückmachen für einen Fünfjährigen bis dessen Vater die Fürsorge eine halbe Stunde später wieder übernommen hatte.

Gegen 07.15 Uhr klingelte das Notruftelefon in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken. Am anderen Ende der Leitung war ein fünfjähriger Bub, der ängstlich erzählte, dass er gerade aufgewacht sei und niemand zu Hause ist. Rasch war in der Folge die Adresse des Sprösslings ermittelt und eine Streife der Würzburger Polizei nahm sich selbstverständlich des Falles an.

Während jetzt die Kollegen der Einsatzzentrale damit beschäftigt waren, die Eltern des kleinen Mannes zu verständigen, kümmerten sich die Beamten vor Ort erst mal um das leibliche Wohl des Buben. Rasch war seine Angst dann auch bei einem von den Ordnungshütern zubereiteten Frühstück mit einem ordentlichen Becher Kaba verflogen.

Übrigens um 07.45 Uhr kam der Vater des Buben von der Arbeit herbeigeeilt. Es stellte sich heraus, dass es wohl zu einem einmaligen Missverständnis innerhalb der Familie gekommen war, wer den Buben in den Kindergarten bringt. Kabamachen gehört sicherlich nicht zu den primären Aufgaben der Polizei, allerdings kann auch das wie im vorliegenden Fall ein probates Einsatzmittel sein.

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