Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

26-Jähriger festgenommen. Brandstiftung?

WÜRZBURG. Am späten Samstagabend ist im Würzburger Stadtteil Unterdürrbach eine Garage ausgebrannt. Dabei dürfte nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro entstanden sein. Verletzt wurde niemand. Unter dem Verdacht, das Feuer gelegt zu haben, wurde ein 26-Jähriger vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg.

Die Rauchentwicklung auf dem Gelände einer Baufirma in der Friedrich-König-Straße war gegen 22:00 Uhr zwei Zeugen aufgefallen. Kurze Zeit später kam auch der 26-Jährige dazu. Er fuhr dann zur Feuerwehr Veitshöchheim, um diese zu alarmieren. Nach Eintreffen der Löschmannschaften war das Feuer an der zum Lagern für Baustoffe genutzten Garage schnell unter Kontrolle.

In der Folge hatten zwei Feuerwehrleute eine entscheidende Beobachtung gemacht. Ihnen war aufgefallen, dass der Beschuldigte inzwischen seine Kleidung gewechselt hatte. Gegenüber der Polizei verwickelte sich der Mann aus dem Landkreis Würzburg immer mehr in Widersprüche. Er gab schließlich an, dass er auf dem Firmengelände zuvor mit einem Bagger herum gefahren war.

Wie das Feuer in der Garage, in die der Mann zuvor nach eigenen Angaben eingedrungen war, letztendlich entstanden ist, steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest. Offenbar hatten benzingetränkte Tücher Feuer gefangen. Der 26-Jährige hatte dann noch versucht, mit einem vorgefundenen Feuerlöscher die Flammen zu bekämpfen, was jedoch nicht mehr möglich war. Daraufhin fuhr der Mann mit seinem Pkw weg, um kurze Zeit später wieder an den Brandort zurückzukehren.

Noch in der Nacht übernahmen Beamte der Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen. Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet.

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