Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Gasverpuffung im Reihenhaus – Schwere Verletzung und Evakuierung

WÜRZBURG. Bei einer mutmaßlichen Gasverpuffung in einem Reihenhaus in der Methfesselstraße ist am Freitagvormittag ein 83-jähriger Bewohner schwer verletzt worden. Seine 42 Jahre alte Tochter blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock. Vorsorglich evakuierte die Würzburger Polizei die beiden unmittelbaren Nachbaranwesen. Fachleute sind vor Ort. Die Kripo Würzburg führt die weiteren Ermittlungen.

Gegen 08.15 Uhr war es nach ersten Erkenntnissen im ersten Obergeschoss des Reihenmittelhauses vermutlich zu einer Gasverpuffung im Küchenbereich gekommen. Der sich zu diesem Zeitpunkt dort aufhaltende 83-jährige Bewohner erlitt hierbei schwere Verletzungen und kam mit dem Rettungsdienst in eine Klinik. Seine Tochter befand sich zum Zeitpunkt der Verpuffung ebenfalls im Anwesen, blieb aber unverletzt.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg, der Rettungsdienst und die Würzburger Polizei waren rasch vor Ort. Die Beamten evakuierten vorsorglich die beiden direkten Nachbarhäuser. Insgesamt drei Bewohner waren betroffen und werden jetzt vom Rettungsdienst betreut. Derzeit sind Fachleute der Feuerwehr, darunter auch ein Statiker vor Ort. Sie überprüfen den Zustand des Hauses, bei dem Fenster geberstet sind und offenbar der Dachstuhl in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Zur Ursache und der Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Hierzu ermitteln Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Kripo Würzburg vor Ort.

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