Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schülerin erfindet Angriff durch Unbekannte

WÜRZBURG/Heidingsfeld. Die Verletzungen einer Schülerin, die sich am Dienstagmorgen einer Lehrerin anvertraut hatte, haben in der Folge intensive Ermittlungen von Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt und der Kriminalpolizei Würzburg ausgelöst. Dabei hat sich inzwischen herausgestellt, dass der von dem Mädchen ins Spiel gebrachte körperliche Angriff durch drei unbekannte Täter nicht der Wahrheit entsprach. Wie sich herausstellte, hatten die Verletzungen der Schülerin einen anderen Ursprung. Das Mädchen wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Das Kind hatte vor Unterrichtsbeginn an der Schule in Heidingsfeld mitgeteilt, dass sie auf dem Weg dorthin Schule von drei Unbekannten zusammengeschlagen wurde, was natürlich zu einer massiven Beunruhigung der Kinder geführt hatte. Die Lehrerin hatte sofort die Würzburger Polizei verständigt. Die Schülerin hatte mehrere Verletzungen, die nach der Einlieferung in ein Krankenhaus behandelt wurden. Die anfangs für möglich gehaltenen schweren Verletzungen bestätigten sich in der Folge glücklicherweise aber nicht.

Die weiteren Ermittlungen hat in der Folge dann die Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Schnell stellte sich heraus, dass das Verletzungsbild bei dem Mädchen mit der von ihr ins Spiel gebrachten Tatversion nicht in Einklang zu bringen war. Bei den weiteren Ermittlungen konnte dann geklärt werden, dass die Verletzungen von einem Vorfall mit einem Minderjährigen stammen, der sich nicht im Umfeld der Schule abgespielt hatte.

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