Frank Buschmann mit Matze Bielek und Dirk Nowitzki - Foto: Stefan Schwaneck
Frank Buschmann mit Matze Bielek und Dirk Nowitzki - Foto: Stefan Schwaneck

Frank „Buschi“ Buschmann und der Würzburger Balkon

Egal ob Sportfan oder nicht, an ihm kommt man dieser Tage kaum vorbei: Kommentatoren-Legende und Social-Media-Phänomen Frank „Buschi“ Buschmann. Immer wieder ist die Rede einer legendären Partynacht in Würzburg nach dem Empfang von Dallas Mavericks-Star Dirk Nowitzki im Jahre 2011 auf.

Was denn eigentlich damals wirklich geschehen? Hier schildert einer der Beteiligten exklusiv die Ereignisse dieser denkwürdigen Nacht:

„Angefangen hat alles mit dem Drang nach Nikotin, der uns vor die Türen des Clubs Odeon, seit einigen Stunden Schauplatz von Dirk Nowitzkis After Show Party, getrieben hatte. Sehr schnell jedoch wurden wir von einem der Türsteher nachdrücklich in Richtung der hauseigenen Raucherlounge dirigiert  – zu unserem Glück! Denn ab diesem Moment begann eine der legendärsten Nächte, die ich, und ich spreche da sicherlich auch für meine Freunde, erleben durfte.“

Von der Raucherlounge in die VIP-Area

In der Raucherlounge angekommen wurden wir direkt von der Kommentatorenlegende Frank Buschmann, der sich gerade an einem Glas Cuba Libre und einer „Marlboro Mentol“ zu schaffen machte, abgefangen. Es bedurfte lediglich einer (in Anbetracht der Uhrzeit) ebenso kurzen wie fachkundig geführten Debatte über die Welt des Sports  zwischen Experte und seinen Jüngern, um Buschi eine Einladung in die VIP Area zu entlocken.

„Die Karawane zieht weiter, der Buschi hat Durst“ schallte es durch die Wände als der 8-Mann-und 2-Frauen-Trupp in die Feierlichkeiten rund um den Dallas-Star eintauchte. Weitere gemeinsame Drinks, gewagte Tanzeinlagen, denen der Gangnam Style nicht das Wasser (geschweige denn den Cuba Libre) reichen hätte können, sportliche Fachsimpeleien, seriöse Gesprächsthemen und eine geschickte Überredungstaktik sorgten dafür, dass sich unser Gönner davon überzeugen ließ, unserer Gegeneinladung ins berühmt-berüchtigte Café Brandstetter zu folgen.

Buschi und die zwei Eier im Glas

Dort war Frank nicht nur über die wie immer gut besuchte Lokalität erstaunt, nein, es war vor allem die Spezialität des Hauses, die ihm keine Ruhe ließ: Der „Zwei Eier im Glas“-Rookie nahm die kulinarische Herausforderung entschlossen an – und sollte es nicht bereuen. Nicht einmal das frühmorgendliche Alkoholverbot im Hause Brandstetter vermochte seine Begeisterung über das neu entdeckte Katerfrühstück zu trüben.

Die Vögel zwitscherten bereits, als das Brandstetter hinter uns seine Pforten schloss. Noch eine (und vielleicht noch eine) Zigarette, so der Plan des Frank B., um dann doch noch ein wenig an der Rückreise Matratze zu horchen bevor es zurück nach München gehen sollte. Dem Mann steckten schließlich ein Tag im Ausnahmezustand zwischen Pressekonferenz, Rathaus, Residenzplatz und Odeon-Lounge in den Knochen. Doch Pläne sind da, um sie zu durchkreuzen, zumal wir noch ein besonderes Anliegen an den Größten seiner Zunft im Hinterkopf hatten.

Überraschungsbesuch auf dem Balkon

Unserem Freund Gernot, ein bekanntlich fanatischer Basketballfan, war es aufgrund seiner Verpflichtungen als Werksstudent leider unmöglich gewesen, den Abend mit uns zu genießen – es war ja schließlich ein normaler Arbeitstag! Ist es dann nicht das Größte, morgens von seinem Lieblingsmoderator geweckt zu werden? So ließen wir es uns nicht nehmen, ihm diesen Traum zu verwirklichen und standen wenige Minuten nach Verlassen des Brandstetters mit Buschi im Gepäck bei ihm im Zimmer.

Mit einem charmanten “Gerni, haste noch en Pils da und kannst‘ mir ne Kippe drehen“ riss Buschi den ihm bis dahin völlig unbekannten Gernot aus seinen Träumen. Mit der Würzburger Morgensonne im Gesicht, Musik in den Ohren und einem Bier in der Hand hielten wir den Abend in Gesprächen und Fotos fest – und Buschi kramte noch einmal lupenreine Diamanten aus der Anekdotenkiste hervor, angefangen von 3-Point Shootouts gegen Stephen Arigbabu bis hin zu heissen Duellen zwischen ihm und seinem Moderatorenkollegen Wolff Fuss beim olympischen 3 Meter-Schlauchboot-Wettspringen im Robinson Club.

Und nicht nur ich dachte mir damals: „Bitte lass diese Nacht bzw. Morgen niemals zu Ende gehen“

Der Wühlbüffel unter den Kommentatoren himself hat uns übrigens den Sachverhalt mit folgenden Worten beurkundet:

„Alles gut! Ich bin eben bekloppt…Viel Spaß am Wochenende! LG Buschi“

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