Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Aus für Studiengebühren! – Wie geht es an der Uni weiter?

Aus für Studiengebühren

Wie erwartet haben sich die Regierungsparteien CSU und FDP gestern bei einem Treffen in der Staatskanzlei auf die baldige Abschaffung der Studiengebühren in Bayern einigen können. Nach Beschluss im Landtag wird dies aller Voraussicht bereits schon für das Wintersemester 2013 gelten.

Anbei veröffentlichen wir Rathaus Volksbegehren 2013 Studiengebührendie Stellungnahme des SprecherInnen-Rates der Universität Würzburg. Gemeinsam hatte die Studierendenvertretung mit einem breiten Bündnis beim Volksbegehren gegen die Studiengebühren in Würzburg ein bayernweit hervorragendes Ergebnis erzielt. Wir berichteten.

Rückhalt in der Bevölkerung war beispiellos

„Wir begrüßen die Abschaffung der sozial selektiven Gebühren und freuen uns über den Erfolg des Volksbegehrens, der uns in unseren Forderungen bestätigt“ so Riccardo Altieri, studentischer Senator der Universität Würzburg.

„Das Informieren und Mobilisieren hat sich also gelohnt und zeigt, dass es nicht nur ein Anliegen der Studierenden ist. Der Rückhalt in der bayerischen Bevölkerung ist beispiellos“, so Altieri weiter.

Ausfinanzierung der Hochschulen wichtig

Dennoch sollte jetzt im Mittelpunkt der Diskussion die Ausfinanzierung der Hochschulen und die gesamte Kompensation der ausfallenden Mittel durch den Staatshaushalt stehen. Hierbei muss die Kompensation nicht nur fair ablaufen, die Gelder müssen auch weiterhin durch die sich bewährten Gremien verteilt werden. Gerade Hochschulen, die sich in den letzen Jahren bemüht haben die Gebühren auf ein verträglicheres Maß zu senken, dürfen jetzt nicht von der Politik benachteiligt werden.

„Jetzt befinden wir uns in der entscheidenden Phase, Versäumtes aus den letzen Jahren in der Ausfinanzierung der Hochschulen und Universitäten aufzuholen und zu zeigen, dass die ganzheitliche Bildung des Menschen im Mittelpunkt der Politik stehen muss. Nicht zuletzt deshalb begrüßen wir auch das geschnürte Bildungspaket und beobachten dessen Entwicklung gespannt und kritisch zugleich, damit sich das Paket letztlich nicht als Wahlkampfpäckchen entpuppt“,so Eduard Göbl weiter.

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