Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburg – Stadt der jungen Forscher 2014?

Würzburg ist beim Wettbewerb um den Titel „Stadt der jungen Forscher 2014“ unter den drei Finalisten. Dies teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Mit der Auszeichnung werden Städte gewürdigt, die in vorbildlicher Weise Jugendliche für Wissenschaft begeistern. Es winkt eine Förderung von bis zu 65 000 Euro.

Mit der Titelvergabe „Stadt der jungen Forscher“ wollen die Körber-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und die Deutsche Telecom Stiftung die kommunale Vernetzung von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft fördern, den wissenschaftlichen Nachwuchs von morgen begeistern sowie Schule und Hochschule Impulse für ihre Praxis geben. Für das Jahr 2014 wird die Auszeichnung zum sechsten Mal vergeben. Verbunden ist sie mit einer Fördersumme von bis zu 65 000 Euro für öffentliche Veranstaltungen und neue regionale Projekte zwischen Schule und Wissenschaft.

Hochkarätige Projektgruppe

Das erfolgreiche Bewerbungskonzept stammt von einer Projektgruppe aus Universität, hier insbesondere dem Didaktikzentrum M!ND, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hochschule für Musik, dem Verein Initiative Junge Forscherinnen und Forscher, der Wirtschaftsförderung und dem Fachbereich Schule der Stadt Würzburg.

„In Würzburg gibt es bereits viele punktuelle Kontakte zwischen Schule und Wissenschaft. Die Beteiligung am Wettbewerb war ein allseits willkommener Anlass, die vorhandenen Potenziale auszubauen und entsprechende Strukturen auf den Weg zu bringen“, erläutert Monika Hahn. Als Wissenschaftsbeauftragte des städtischen Eigenbetriebs Congress Tourismus Wirtschaft hat sie zusammen mit Nadine Bernard vom Fachbereich Schule die Ausarbeitung der Bewerbung koordiniert.

Kooperationsbörse Schule-Wissenschaft-Wirtschaft

Herausgekommen ist ein umfassender Katalog von Projektideen, die mit Hilfe des Preisgeldes im Jahr 2014 Wirklichkeit werden könnten. Doch selbst wenn sich die Jury nach der finalen Präsentation im Juni nicht für Würzburg entscheiden sollte, werden aus den Vorarbeiten Vorteile für die hiesige Schul- und Forschungslandschaft entstehen. „Wir werden die Aufbruchsstimmung nutzen und in 2013 einen regionalen Förderwettbewerb für Kooperationsprojekte zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft ausschreiben“, berichtet Nadine Bernard vom Fachbereich Schule.

Oberbürgermeister Georg Rosenthal freut sich über den ersten Erfolg: „Sollten wir den Titel erhalten, wird dies sicher eine optimale Startrampe für die in den kommenden Jahren geplanten Strukturen bieten und den Bildungsstandort Würzburg nachhaltig bereichern.“

Würzburg: Von Natur aus Wissenschaft

Anlässlich der Bewerbung zur „Stadt der jungen Forscher 2014“ hat die Projektgruppe den Slogan „Würzburg: Von Natur aus Wissenschaft“ kreiert. Die Dachmarke soll darauf hinweisen, dass Wissenschaft und Bildung zu den entscheidenden Standortfaktoren Würzburgs zählen – sie liegen quasi in der Natur der unterfränkischen Universitätsstadt. Außerdem soll Wissenschaft nach dem Willen der beteiligten Institutionen bis zum Jahr 2014 und darüber hinaus noch stärker ein natürlicher Teil der schulischen Erlebniswelt werden.

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