Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

FDP kritisiert Stadt: ÖPNV zur Festung katastrophal

Die FDP kritisiert nach einem Besuch des Mainfränkischen Museums, dass die Stadt nicht bereit ist ihre Hausaufgaben in Sachen Museum zu machen.

Kreisvorsitzender und Landtagskandidat Berthold Haustein erklärte dazu: „Die Anbindung durch den ÖPNV bleibt eine Katastrophe. Wir haben den Antrag eingebracht, die Buslinie 9, die viele wichtige Kultureinrichtungen Würzburgs

verbindet und bis zur Festung fährt in „Kulturlinie“ umzubenennen. Sie soll entsprechend beklebt und mit Informationsmaterial ausgestattet werden, außerdem wären zweisprachige Ansagen für Touristen wichtig. Daraus wird allerdings leider nichts, weil die ca. 50.000 Euro fehlen, damit die Linie ganzjährlich fahren kann. Ich verstehe nicht, wieso die Stadtverwaltung meint Aber- und Abermillionen für eine zweite Spielstätte zu haben, aber keine 50.000 Euro dafür ausgeben will, dass die Werke Tillmann Riemenschneiders auch im Winter bewundert werden können.“

Ein weiteres Problem sei die Ausschilderung. „Wir haben dort oben reichlich Parkplätze, aber nur ein einziges Schild, das auf diesen glücklichen Umstand hinweist. Wenn man zu Fuß zur Festung will hat man regelmäßig das Gefühl, sich verlaufen zu haben, weil man in den Innenhöfen von Wohnhäusern steht und die Schilder fehlen. Da darf man sich auch nicht wundern, dass das Museum nicht gerade aus allen Nähten quillt!“ sagte Haustein abschließend.

 

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