Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Raumfahrtelite kommt nach Würzburg

Rund 300 Luft- und Raumfahrt-Experten aus aller Welt werden sich  im September an der Uni Würzburg bei der „Automatic Control in Aerospace“ Tagung treffen.Die Luft- und Raumfahrt-Professoren Klaus Schilling, Hakan Kayal, Sergio Montenegro, Hans-Josef Pesch und Marco Schmidt holen damit eine große internationale Tagung an die Uni Würzburg an den Hubland-Campus.

Flugzeuge und Helikopter, Satelliten und Weltraumsonden – das sind einige Objekte, mit denen sich die Tagungsteilnehmer befassen. Im Mittelpunkt stehen neueste Entwicklungen bei der Navigation, Steuerung und Kontrolle solcher Fluggeräte. Denn die sollen vor allem autonom, intelligent, unbemannt und vernetzt sein, um künftigen Anforderungen zu genügen. Die Forscher denken dabei zum Beispiel an Kleinstsatelliten, die selbstständig im Formationsflug um die Erde kreisen und sich ihre Aufgaben teilen.

Zwei Pioniere der Raumfahrt

Höhepunkte des Symposiums sind Plenarvorträge über Herausforderungen bei der Bedienung des Mars-Rovers „Curiosity“ und über den autonomen Formationsflug (TanDEM-X, PRISMA und künftige Missionen). Die europäischen Weltraum-Pioniere Eveline Gottzein und Wolfgang Wimmer blicken auf die ersten Schritte Europas im Weltraum zurück. Hinzu kommen Exkursionen zu den ARIANE-5-Motor-Testanlagen in Lampoldshausen im Landkreis Heilbronn und zu den INTELSAT-Bodenstationen in Fuchsstadt bei Hammelburg.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=P4boyXQuUIw
 

Studierende willkommen

Neben den internationalen Experten sind in speziellen Sektionen auch Studierende dazu aufgerufen, Forschungsarbeiten auf der Tagung zu präsentieren. Möglich sind Posterpräsentationen und Kurzvorträge. Wer sich dafür interessiert, muss bis 31. Januar einen ersten Entwurf einreichen. Weitere Informationen stehen auf der Website der Tagung.

Raumfahrt in Würzburg studieren

Wer eine Karriere in der Luft- und Raumfahrt anstrebt, kann an der Universität Würzburg den Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik belegen. Ein dazu passender Master-Studiengang („Space Science and Technology“) ist hier seit 2005 ebenfalls etabliert.

Informationen über die Studiengänge:

Quelle: Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit: Technik für die Raumfahrt

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