Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Explosion im Großraum-Labor der Uni Würzburg

WÜRZBURG/Hubland. Bei Experimenten in einem Großraumlabor der Uni Würzburg ist am Mittwochnachmittag offenbar hoher Sachschaden entstanden. Passiert ist das Ganze, während sich etwa 45 Studenten in dem Raum aufhielten.

Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand. Ort des Ereignisses war das Gebäude der Lebensmittelchemie. Dort experimentierten gegen 12:30 Uhr ca. 45 Studenten zusammen mit zwei Aufsichtskräften unter anderem mit Schwefelsäure. Aus noch unbekanntem Grund kam es dabei am Experimentierplatz einer 23-Jährigen zu einer Verpuffung, wodurch zunächst eine Kunststoffdunstabzugshaube in Brand geriet.

Die Studenten in dem Großraumlabor brachten sich alle schnell in Sicherheit. Ansonsten wurde das übrige Gebäude von Polizei und Feuerwehr aus Sicherheitsgründen evakuiert.

Die Feuerwehr ging bei der Brandbekämpfung mit schweren Atemschutz vor. Die Löschmannschaften hatten den Brand dann auch ziemlich schnell unter Kontrolle. Allerdings war in dem Raum auch Inventar schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Größere Schäden dürften auch durch Rauch und Ruß entstanden sein. Allerdings könnte sich der entstandene Sachschaden im sechsstelligen Bereich bewegen. Eine genaue Schadenshöhe lässt sich momentan noch nicht beziffern.

Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.



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