Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Polizei fahndet erfolgreich – 6.000 Euro Warenwert sichergestellt

LANDKREIS WÜRZBURG. Bereits seit  November 2011 ermittelt die Polizeiinspektion Würzburg-Land gegen zwei tatverdächtige Männer und zwei Frauen im Alter von 32 bis 72 Jahren aus dem Landkreis Würzburg. Das Quartett steht im dringenden Verdacht auf betrügerische Weise an Waren im Gesamtwert von ca. 6.000 Euro gekommen zu sein.

 

Die vier hatten über Internet bei verschiedenen Firmen umfangreich Waren bestellt. Für die Bestellung nutzten sie unberechtigt und ohne deren Wissen die Daten einer ihnen bekannten 42-jährigen Frau. Diese erhielt jedoch niemals die Warenlieferungen, die von den Beschuldigten vorher abgefangen wurden. Nachdem die Waren nicht bezahlt wurden, erhielt die 42-Jährige allerdings die Mahnungen, worauf sie Anzeige bei der Polizei erstattete.

Waren hinter einer Wand versteckt

Bei den langwierigen Ermittlungen ergab sich nach und nach ein Tatverdacht gegen die vier Beschuldigten. Bei ersten Durchsuchungen im Januar 2012 konnte keine der betrügerisch erlangten Waren aufgefunden werden. Zum Verbleib der Waren schwiegen sich die Tatverdächtigen aus. Nach weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass sich die Waren im Anwesen eines Beschuldigten befinden müssten.

Das Amtsgericht Würzburg erließ daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg einen erneuten Durchsuchungsbeschluss. Bei der Durchsuchung und genaueren Überprüfung des Einfamilienhaus im Landkreis Würzburg fand sich im Keller ein gut getarntes Versteck. Die Beschuldigten hatten dort einen ca. 60 cm breiten Raum mit einer Rigipswand abgetrennt. Mit diesem Ergebnis konfrontiert, riss der Beschuldigte einen Teil der Wand ein. Hier fand sich dann der größte Teil der Beute wieder und wurde von der Polizei sichergestellt. Zum Abtransport war ein VW-Bus notwendig.

Bei den Waren handelte es sich um Bekleidung, Schuhe, Spielzeuge, Werkzeuge, Elektrogeräte, Nahrungsmittel und Körperpflegeartikel. Weitere Bestellungen der Beschuldigten im gleichen Wert wurden von den betrogenen Firmen wegen der ausstehenden Rechnungen nicht mehr ausgeführt.

Quelle: Bayerische Polizei

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