Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Raubüberfall in Würzburger Bäckerei – Großfahndung läuft

Update 21.12.2012: Hier geht es zum Augenzeugenbericht 

WÜRZBURG. Heute um 15 Uhr kam es zu einem  bewaffneten Raubüberfall in einer Bäckerei in der Franz-Ludwig-Straße. Die Polizei leitete umgehend eine Großfahndung ein – bisher ohne Erfolg.

Der Täter bedrohte die Angestellte mit einer Waffe und setze Pfefferspray ein.  Glücklicherweise konnte sie sich in einen Nebenraum retten, so dass der Mann ohne Beute zu Fuß in Richtung Studentenhaus/ Uni-Mensa flüchtete. Der nun von der Polizei Gesuchte wird auf 30 bis 35 Jahre geschätzt, ist ca. 170 cm groß und hat eine normale Figur. Beim Überfall trug er eine graue Mütze und eine braune Jacke.

Nur eine Stunde zuvor hatte sich bei einem Bäcker in Kitzingen ein fast identischer Überfall ereignet. Hier wurde die Angestellte ebenfalls mit einer Waffe bedroht und Pfefferspray versprüht. Der Täter konnte mit 200 Euro entkommen. Er wird auf ca. 40 Jahre alt, 185 cm groß geschätzt und ist schlank mit gepflegtem Erscheinungsbild. Er trug eine dunkle Strickmütze und einen olivenen oder grauen Anorak. Es spricht deutsch mit fränkischem Akzent.

Schon in den vergangenen Wochen ereignete sich eine Überfallserie auf Bäckereien im Nürnberg Land. Inwieweit die beiden heutigen Vorfälle im Zusammenhang stehen oder sogar mit den Nürnberger Serie in Verbindung gebracht werden kann, ist derzeit unklar, da die Ermittlungen erst in den Anfängen steckt.

Bei den Ermittlungen bittet die Polizei um Mithilfe von der Bevölkerung:

1. Wem ist an den Bäckereien in Kitzingen und Würzburg der flüchtende Täter aufgefallen?

2. Wer hat an den verschiedenen Tatorten möglicherweise im Vorfeld bereits eine verdächtige Person bemerkt, die den Tatort ausgekundschaftet haben könnte?

3. Wer hat sonst irgendetwas Verdächtiges gesehen, das mit den Überfällen in Kitzingen und Würzburg zu tun haben könnte?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Würzburg unter Telefon 0931/457-1732 entgegen

O-Ton des Pressesprechers Karl-Heinz Schmitt; Dauer 0:45 Minuten

Quelle: Polizei Bayern

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