Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Bombenalarm am Würzburger Bahnhof

Einen Großeinsatz der Polizei hat am Mittwoch eine herrenlose Reisetasche in einem Regionalzug am Würzburger Bahnhof ausgelöst. Sensibilisiert durch die Vorkommnisse in Bonn, wurde eine Bombe in der Tache vermutet. Zum Glück: es waren nur Reiseutensilien!

Dem Zugbegleiter war am Nachmittag die schwarze Tasche in einem Abteil der ersten Klasse beim Halt im Hauptbahnhof Würzburg aufgefallen. Als sich nach Lautsprecherdurchsagen niemand meldete, wurde wegen des Verdachts einer Bombe wenig später die Bundespolizei eingeschaltet.

Als dann ein Sprengstoffhund der Würzburger Polizei anschlug, wurde gegen 16.30 Uhr Bombenalarm ausgelöst. Die Bundespolizei sprach zunächst von einem Verdacht auf unkonventionellen Sprengstoff. Der Regionalzug fuhr daraufhin in den Rangierbahnhof nach Zell bei Würzburg.

Um 19.00 Uhr trafen Sprengstoffexperten der Bundespolizei vom Flughafen Frankfurt ein. Nachdem sie Röntgenbilder der Reisetasche gemacht hatten, beschossen sie diese dann mit einem Wasserstrahl. Der Bereich um die Tasche wurde sicherheitshalber in einem Umkreis von 50 Metern geräumt.

Zum Glück: in der Tasche waren nur Reiseutensilien.

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